DARC UKW-Winter-Fieldday
========================
<Rules 2000/30.01.00>


siehe auch 
- Allgemeine Teilnahmebedingungen der DARC VHF/UHF/SHF-Mikrowellen-Wettbewerbe
- Hinweise fr Teilnehmer
weiter unten.


1. Der DARC veranstaltet folgenden Fieldday:
DARC UKW-Winter-Fieldday am 2. Wochenende im Februar
{02SAT02:0900:240:WGr.5}
{02SAT02:1100:240:WGr.7-11}
{02SAT02+1:0900:240:WGr.3}
{02SAT02+1:1100:240:WGr.1}


2. Der Wettbewerb wird gleichzeitig mit dem Winter-BBT (Bayerischer Bergtag) 
durchgefuehrt. 


3. Teilnahmeberechtigt sind alle Amateurfunkstellen des In- und 
Auslandes. Feststationen, Stationen mit Mehrmannbetrieb, Club- und Ausbildungs- 
stationen werden nicht gewertet.Die Fielddaystationen mssen dem eigenen
Rufzeichen "/P" anfgen.


3. Die Wettbewerbszeiten sind nach Baendern gestaffelt: 
samstags: 
- 0900 bis 1100 UTC, Wertungsgruppe 5 
- 1100 bis 1300 UTC, Wertungsgruppen 7 bis 11 

sonntags: 
- 0900 bis 1100 UTC, Wertungsgruppe 3 
- 1100 bis 1300 UTC, Wertungsgruppe 1 

4. Es sind nur Sender mit einer maximalen Ausgangsleistung von 15 Watt zugelassen. 
Die Stromversorgung muss netzunabhaengig aus Batterien erfolgen.

5. Eine gleichzeitige Teilnahme an dem DARC UKW-Sommer-Fieldday und an dem 
BBT-Wettbewerb ist moeglich. 




Allgemeine Teilnahmebedingungen der DARC VHF/UHF/SHF-Mikrowellen-Wettbewerbe
============================================================================

1. Diese Teilnahmebedingungen gelten fuer alle vom Referat fuer UKW- Funksport des DARC 
durchgefuehrten Wettbewerbe einschliesslich der IARU-Region-1-Wettbewerbe (deutsche 
Wertung).

2. Die verwendeten Sendeleistungen und Sendearten muessen den gesetzlichen 
Bestimmungen ueber den Amateurfunk entsprechen. Je Band duerfen gleichzeitig nur ein 
Sender und nur eine Frequenz benutzt werden.
Die Bandplaene der IARU-Region-1 sind einzuhalten.

3. Die Wettbewerbe beginnen samstags um 1400 UTC und enden sonntags um 1400 UTC. 

4. Die Wertung erfolgt in folgenden Wertungsgruppen:
- Amateurfunkstellen mit Einmannbetrieb (personengebundene Rufzeichen)
Bezeichnung: Einmann.

- Amateurfunkstellen mit Mehrmannbetrieb, Clubrufzeichen mit Einmann- oder 
Mehrmannbetrieb, Ausbildungsrufzeichen
Bezeichnung: Mehrmann.

Somit gibt es folgende Wertungsgruppen:
1. 144 MHz, Einmann
2. 144 MHz, Mehrmann
3. 432 MHz, Einmann 
4. 432 MHz, Mehrmann 
5. 1.2 GHz, Einmann 
6. 1.2 GHz, Mehrmann
7. 2.3 GHz, Einmann 
8. 2.3 GHz, Mehrmann
9. 3.4 GHz, Einmann 
10. 3.4 GHz, Mehrmann 
11. 5.7 GHz, Einmann 
12. 5.7 GHz, Mehrmann
13. 10 GHz, Einmann
14. 10 GHz, Mehrmann
15. 24 GHz, Einmann
16. 24 GHz, Mehrmann 
17. 47 GHz, Einmann 
18. 47 GHz, Mehrmann 
19. 76 GHz, Einmann 
20. 76 GHz, Mehrmann

5. Bei Mehrmannbetrieb darf nur ein Rufzeichen benutzt werden. 

6. Ein Standortwechsel ist nur dann erlaubt, wenn der Contestbetrieb auf dem einen 
Band an einem Standort beendet ist und auf einem anderen Band an einem anderen 
Standort begonnen wird.

7. Waehrend einer Verbindung sind die vollstaendigen Rufzeichen, Codenummern die aus 
RS(T) und laufender QSO-Nummer bestehen, und Locator auszu- tauschen. Die QSO-Nummern 
muessen auf jedem Band bei 001 beginnen. 

8. Jede Station darf pro Band nur einmal gearbeitet werden. Doppelverbin- dungen sind 
in das Log aufzunehmen, als solche zu kennzeichnen und von der Punktbewertung 
auszuschliessen. Verbindungen ueber EME, MS, Satelliten, Umsetzer oder FM-Relais sind 
nicht zugelassen.

9. Fuer jedes Band getrennt ist ein Log und ein Contest-Deckblatt (Abrechnungsbogen) 
auszufuellen. Die Logblaetter muessen im DIN-A4- Hochformat folgende Spaltenbedeutung 
haben: Uhrzeit in UTC, Rufzeichen der Gegenstation, gesendete Codenummer, empfangene 
Codenummer, Locator der Gegenstation, Punkte. Das vorgeschriebene Contest-Deckblatt 
kann vom Contest-Sachbearbeiter bezogen werden. 

10. Jeder ueberbrueckte Kilometer Luftlinie zaehlt einen Punkt. Grundlage fuer die 
Entfernungsberechnung ist das Locator-System. 

11. Kleine Fehler und Irrtuemer bei Rufzeichen, Codenummern oder Locator bewirken einen 
Punktabzug von 25 % fuer einen, 50 % fuer zwei und 100% fuer drei und mehr Fehlern bei 
der zu beanstandenden Verbindung. Der Punktabzug gilt fuer beide am QSO beteiligten 
Stationen. Eine Verbindung wird nicht gewertet, wenn sie mehr als zwei Fehler enthaelt, 
wenn die Uhrzeit fehlt oder eine Zeitdifferenz von mehr als 10 Minuten vorliegt, wenn 
eine der auszutauschenden Codenummern oder der Locator der Gegen- station unvollstaendig 
ist oder fehlt, wenn die Punktberechnung fehlt, wenn das QSO nicht im Log der 
Gegenstation aufgefuehrt ist.

12. Verstoesse gegen die Teilnahmebedingungen oder gesetzlichen Bestimmungen fuer den 
Amateurfunk sowie Verfaelschung der tatsaechlichen Gesamtpunkt- zahl vom mehr als +3 % 
durch falsche Entfernungsberechnung, Einfuegen von nicht stattgefundenen Verbindungen, 
Wertung von Doppelverbindungen oder anderen Manipulationen fuehren zur Disqualifikation.

13. Der Einsendeschluss fuer die Logunterlagen ist der dritte Montag nach dem 
Contestwochenende. Es gilt der Poststempel. Die Anschrift des Contest- Sachbearbeiters 
ist aus der Adressenliste des Referates fuer UKW- Funksport der jeweils neuesten CQ DL 
(letzte Seite) zu entnehmen.

14. Wenn der Einsender einen adressierten Freiumschlag beilegt, wird ihm die 
Ergebnisliste direkt zugeschickt. Die ersten Plazierungen einer jeden Wertungsgruppe 
werden in der CQ DL veroeffentlicht. Die Sieger der einzelnen Wertungsgruppen erhalten 
eine Urkunde. Voraussetzung ist es, dass mindestens drei gewertete Teilnehmer in der 
Ergebnisliste aufge- fuehrt sind. Bei mehr als 10 Teilnehmern erhalten die ersten drei 
Plazierten eine Urkunde. 

15. Dem Contest-Sachbearbeiter oder einem von ihm beauftragten Vertreter ist die 
Ueberpruefung der Station waehrend der Wettbewerbszeit zu gestatten.




Hinweise fr Contest-Teilnehmer
===============================

Die Teilnahmebedingungen der Wettbewerbe, die vom Referat fuer UKW-Funksport des DARC 
durchgefuehrt werden, setzen sich aus den "Allgemeinen Teilnahme- bedingungen der DARC 
VHF-, UHF-, Mikrowellen-Wettbewerbe" und den wett- bewerbsspezifischen Bedingungen 
zusammen. Die letzte Veroeffentlichung erfolgte in der CQ DL, Heft 1 des laufenden 
Jahres.


Einmann-, Mehrmannbetrieb
-------------------------
Ein Einmannbetrieb liegt dann vor, wenn der Lizenzinhaber alleine alle Aufgaben verrichtet, 
die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Wettbewerb stehen. Dazu zaehlen zum 
Beispiel die Bedienung der gesamten Funkstation (auch bei Betrieb auf mehreren Baendern), 
das Fuehren des Logbuches und aller sonstigen Wettbewerbsunterlagen. Die Hilfe von einer 
zweiten Person (mit oder ohne Lizenz) ist nicht erlaubt. Bei Einmannbetrieb ist auf dem 
Abrechnungsbogen ein "E" einzutragen.
Ein Mehrmannbetrieb liegt immer dann vor, wenn die oben aufgefuehrte Definition fuer den 
Einmannbetrieb nicht mehr zutrifft, also die Hilfe von einer oder mehreren Personen 
(mit oder ohne Lizenz) in Anspruch genommen wird. Auf dem Abrechnungsbogen ist ein "M" 
einzutragen.
Neben der Unterschrift des verantwortlichen Funkamateurs sind die Unterschriften aller 
beteiligten Personen aufzufuehren.
Es ist nicht zulaessig, gleichzeitig von einer Station aus unter mehreren Rufzeichen als 
Einmannstationen an einem Wettbewerb teilzunehmen. Wenn mehrere Funkamateure aktiv sind, 
kann die Teilnahme nur als Mehrmannstation unter nur einem Rufzeichen erfolgen.
Es besteht aber die Moeglichkeit, die gesamte Contestzeit in mehreren groesseren 
Zeitabschnitten (mindestens drei Stunden) aufzuteilen, in denen dann jeweils ein 
anderer Funkamateur auf einem oder mehreren Baendern eigenstaendig und alleine als 
Einmannstation oder mit Hilfe anderer als Mehrmannstation am Contest teilnehmen kann.


Entfernungsberechnung
---------------------
Die im Wettbewerbs-QSO ueberbrueckte Entfernung kann aus den hierfuer geeigneten 
Locator-Karten (vorteilhafter Massstab 1:1000000, dieses ent- spricht 1 mm/1 km) entnommen 
werden. Bei der Berechnung mit programmier- baren Taschenrechnern oder anderen 
Rechneranlagen ist der Erdradius mit R=6371,299 km (Mittelwert) einzusetzen. 
Das entspricht dem Umrechnungs- faktor K=111,200 km/Grad. Der eigene und der fremde 
Standort ist jeweils in der Mitte des Locator-Kleinfeldes anzusetzen. Die ermittelte 
Punktzahl einer Verbindung muss jedoch auf eine ganze Zahl gerundet werden (keine 
Stellen hinter dem Komma).


Logblatt
--------
Es brauchen keine bestimmten Logblaetter benutzt zu werden. 
Es koennen die Wettbewerbs-QSO in vorhandene, in selbst zu erstellende Formulare 
oder auf freie Boegen der Groesse DIN-A4 (Schreibmaschinenpapier) notiert werden. 
Jedoch muessen Sie darauf achten, dass die Bedeutung und die Reihenfolge der Spalten 
dem nachfolgenden Muster entspricht:

1: Uhrzeit in UTC
2: Rufzeichen der Gegenstation
3: RS(T) und QSO-Nummer, gegeben
4: RS(T) und QSO-Nummer, erhalten
5: Locator der Gegenstation
6: Punkte (= Entfernung in km)
7: Frei fuer Vermerke

Weitere Eintragungen, wie QTF, QSL, Namen, DOK usw., sind unzulaessig.
Vermeiden Sie bitte Logblaetter im DIN-A4-Querformat und im DIN-A5-Format. 
Diese sind fuer die anschliessende Auswertung voellig ungeeignet. 
Auch duerfen die Logblaetter nur einseitig beschrieben werden. 
Tragen Sie bitte zu Beginn einer jeden Seite Ihr Rufzeichen den Locator, die 
Wertungsgruppe und die fortlaufende Seitenzahl ein. 
Alle Logeintragungen muessen in gut leserlicher Schrift 
(moeglichst Druck- buchstaben nach DIN oder mit Schreibmaschine) erfolgen. 
Benutzen Sie bitte keine rote Schriftfarbe. Diese wird anschliessend vom Auswerter 
fuer Vermerke benutzt. Wichtig ist die richtige Schreibweise der Rufzeichen und der 
Codenummern (RS(T) + QSO-Nummern).

Zum Beispiel: 

DL9GS, DL9GS/A, DL9GS/P, DL9GS/M, PA/DL9GS/P und
599 001, 59 001

Es koennen Rechnerausdrucke benutzt werden, wenn diese die gleiche Spalten- 
einteilung aufweisen, aufgetrennt und so beschnitten werden, dass sich einzelne 
DIN-A4-Blaetter ergeben. Trennen Sie die einzelnen Spalten und Zeilen nicht durch 
unnuetze Zeichen, sondern nur durch Leerzeichen (Blanks). Legen Sie bitte keine 
zusaetzlichen Auswertungen, Diagramme oder Listen bei. 
Logeinsendung
Sie finden die Anschrift des Contest-Sachbearbeiters auf der letzten Seite der jeweils 
neuesten CQ DL (Auflistung aller Mitarbeiter im Referat fuer UKW-Funksport). Zur Zeit 
gilt folgende Anschrift:

A.Schlendermann
DL9GS 
Postfach 102201
44722 Bochum

Die Sendung muss als Brief ausreichend frankiert werden.
Der Einsendeschluss ist der dritte Montag nach dem Contest-Wochenende. 
Es gilt der Poststempel.
Zu spaet abgeschickte Logunterlagen koennen nur als Kontroll-Logs gewertet werden.
Ergebnisliste
Die Ergebnisliste enthaelt alle zur Auswertung eingereichten Logs. 
Sie ist in Wertungsgruppen unterteilt, die sich aus den Wettbewerbsregeln ergeben. 
Die Spalten der Ergebnisliste haben folgende Bedeutungen: Plazierung, Rufzeichen, DOK, 
Locator, gewertete Verbindungen, Endpunktzahl. Die Einsender, die disqualifiziert oder 
deren Logs als Kontroll-Logs eingestuft wurden, sind am Ende der betreffenden 
Wertungsgruppe in alpha- betischer Reihenfolge aufgefuehrt und mit "KONTR.-LOG" 
bezeichnet. Die Ergebnisliste wird allen Teilnehmern zugeschickt, die der 
Logeinsendung einen an sich adressierten Briefumschlag in der Groesse DIN-C6 
(frankiert mit DM 1,10) beigelegt haben. In der CQ DL kann aus Platzgruenden nur 
eine verkuerzte Ergebnisliste veroeffentlicht werden.

UKW-Contest-Pokal
Die meisten VHF-, UHF- und Mikrowellen-Wettbewerbe zaehlen fuer den UKW- Contest-Pokal 
entsprechend den gueltigen Regeln, die zuletzt in der CQ DL, Heft 1 des laufenden 
Jahres veroeffentlicht worden sind. Jedem Teilnehmer wird nach Beendigung der 
Auswertung die erreichte Punktzahl gutgeschrieben, wobei Kontroll-Logs nicht zaehlen. 
Der UKW-Contest-Pokal wird am Ende eines Jahres verliehen.

Clubmeisterschaft
Die Ergebnislisten der VHF-, UHF- und Mikrowellen-Wettbewerbe bilden die Grundlage 
fuer die Wertung zur Clubmeisterschaft des DARC. Die endgueltige Bearbeitung, Bewertung 
und Gutschrift der Punkte erfolgt durch das Referat fuer HF-Funksport des DARC.

