  Das CLX-Benutzerhandbuch
  Ian Maude, G0VGS, (ian@lurpac.lancs.ac.uk) Uebersetzung:
  Ulrich Mueller, DK4VW, (dk4vw@mailer.uni-marburg.de), Ben
  Buettner, DL6RAI, (ben@dl6rai.muc.de)
  Version 4.02, September 1998

  Eine Beschreibung des CLX DXCluster-Programms fuer Benutzer.
  ______________________________________________________________________

  Inhaltsverzeichnis
























































  1. Einfuehrung

     1.1 Was ist ein DX-Cluster?
     1.2 Was ist CLX?

  2. Ein- und Ausloggen.

     2.1 AX25 - via Packet Radio Links.
     2.2 Einloggen via Netrom (im TNN-Netz).
     2.3 Einloggen via Telnet.
     2.4 Ausloggen.

  3. Eigene persoenliche Daten eingeben.

  4. DX-Spots empfangen und absetzen.

     4.1 DX-Meldungen empfangen.
     4.2 DX-Meldungen absetzen.

  5. Richtungen und Ausbreitungsbedingungen - sun, grayline, heading

     5.1 Sonne - Sun
     5.2 Grayline
     5.3 Richtungen - Heading

  6. Ansagen - Announcements.

     6.1 Ansagen machen.
     6.2 Auflisten von Ansagen.

  7. Cluster (nodes) und Benutzer (user).

  8. Talk- und Konferenz-Modus.

     8.1 Talk mode.
     8.2 Konferenz-Modus.

  9. POST - Mail.

     9.1 Der Befehl "directory".
     9.2 Auslesen von Mitteilungen - mails.
     9.3 Das Versenden von Mitteilungen -  mails.
     9.4 Antworten auf Post.
     9.5 Verteilerlisten.

  10. Der Bulletin-Bereich.

  11. Automatische Anzeigen beim Einloggen - Login profiles.

  12. Ansagen mit Filtern ausblenden - Reject filters.

  13. Ausfiltern von "Internet-Spots".

  14. Rufzeichen- und Adressenlisten.

  15. QSL-Informationen.

  16. WWV.

     16.1 Eingabe von WWV-Informationen.
     16.2 Abrufen von WWV-Informationen.

  17. Contest-Informationen.

  18. Hinweise, Ratschlaege und allgemeine Fragen.

  19. CLX Kommandoreferenz

     19.1 HELP
     19.2 ANNOUNCE
     19.3 BYE
     19.4 CLEAR
        19.4.1 CLEAR/PROFILE
        19.4.2 CLEAR/QSL
     19.5 CONFERENCE
     19.6 CONNECT
     19.7 CREATE
     19.8 DB_MAINT
     19.9 DELETE
     19.10 DESTROY
     19.11 DIRECTORY
     19.12 DISCONNECT
     19.13 DX
     19.14 GET
     19.15 GREP
     19.16 INFO
     19.17 LS
     19.18 MONITOR
     19.19 PUT
     19.20 PW
     19.21 QUIT
     19.22 RCMD
     19.23 READ
     19.24 REPLY
     19.25 RM
     19.26 SEND
     19.27 SET
        19.27.1 SET/ALARM
        19.27.2 SET/ALIVE
        19.27.3 SET/ANSI
        19.27.4 SET/BEEP
        19.27.5 SET/CHARSET
        19.27.6 SET/DISTRO
        19.27.7 SET/DX_ANNOUNCE
        19.27.8 SET/DXDEDX
        19.27.9 SET/EXIT
        19.27.10 SET/FILTER
        19.27.11 SET/HERE
        19.27.12 SET/HOME_NODE
        19.27.13 SET/LANGUAGE
        19.27.14 SET/LOCATION
        19.27.15 SET/LOCKOUT
        19.27.16 SET/LOGIN_ANNOUNCE
        19.27.17 SET/NAME
        19.27.18 SET/NOALARM
        19.27.19 SET/NOALIVE
        19.27.20 SET/NOANSI
        19.27.21 SET/NOBEEP
        19.27.22 SET/NODISTRO
        19.27.23 SET/NODX_ANNOUNCE
        19.27.24 SET/NODXDEDX
        19.27.25 SET/NOFILTER
        19.27.26 SET/NOHERE
        19.27.27 SET/NOLOCKOUT
        19.27.28 SET/NOLOGIN_ANNOUNCE
        19.27.29 SET/NOPRIVILEGE
        19.27.30 SET/NOSPOTS
        19.27.31 SET/NOTALKTIME
        19.27.32 SET/NOTICE
        19.27.33 SET/PRIVILEGE
        19.27.34 SET/QTH
        19.27.35 SET/SPOTS
        19.27.36 SET/TALKTIME
     19.28 SHOW
        19.28.1 SHOW/ANNOUNCEMENTS
        19.28.2 SHOW/ANNOUNCEMENTSFROM
        19.28.3 SHOW/BANDS
        19.28.4 SHOW/CBA
        19.28.5 SHOW/CHARSET
        19.28.6 SHOW/CHARSETS
        19.28.7 SHOW/CLUSTER
        19.28.8 SHOW/COMMANDS
        19.28.9 SHOW/CONFERENCE
        19.28.10 SHOW/CONFIGURATION
        19.28.11 SHOW/CONTEST
        19.28.12 SHOW/DISTRO
        19.28.13 SHOW/DX
        19.28.14 SHOW/DXCC
        19.28.15 SHOW/DXDEDX
        19.28.16 SHOW/DXFROM
        19.28.17 SHOW/DXSTATISTIC
        19.28.18 SHOW/EXIT
        19.28.19 SHOW/FILTER
        19.28.20 SHOW/FILTERS
        19.28.21 SHOW/GRAYLINE
        19.28.22 SHOW/HEADING
        19.28.23 SHOW/LANGUAGE
        19.28.24 SHOW/LANGUAGES
        19.28.25 SHOW/LOG
        19.28.26 SHOW/MANAGER
        19.28.27 SHOW/PREFIX
        19.28.28 SHOW/PROFILE
        19.28.29 SHOW/QSL
        19.28.30 SHOW/SETTINGS
        19.28.31 SHOW/STATION
        19.28.32 SHOW/SUN
        19.28.33 SHOW/SYSOP
        19.28.34 SHOW/UPTIME
        19.28.35 SHOW/USERS
        19.28.36 SHOW/VERSION
        19.28.37 SHOW/WWV
     19.29 SYSOP
     19.30 TALK
     19.31 TYPE
     19.32 UPDATE
        19.32.1 UPDATE/PROFILE
        19.32.2 UPDATE/QSL
     19.33 UPLOAD
     19.34 WWV

  20. Kurzuebersicht der in CLX 4.05 implementierten Benutzerkommandos



  ______________________________________________________________________

  1.  Einfuehrung

  1.1.  Was ist ein DX-Cluster?

  Ein DX-Cluster ist ein Packet-Radio-Knoten auf dem DX-er, die auf
  verschiedenen Baendern oder mit verschiedenen Betriebsarten taetig
  sind, eine seltene oder besonders interessante DX-Station melden, wenn
  sie diese gehoert oder gearbeitet haben. Andere Funkamateure machen
  das gleiche und so bekommt man selbst deren Meldungen (spots) oder man
  den anderen mitteilen, was man gerade selbst an DX erreicht hat.  DX-
  Cluster sind normalerweise zu einem Netz zusammengeschaltet, so dass
  mit der groesser werdenden Zahl der Gesamtbenutzer sich auch die Zahl
  der potentiellen DX-Meldungen sich vergroessert. Man findet auch
  andere Informationen in einem DX-Cluster, wie z.B. Callbook-Adressen-
  Auskunft.  Man kann zu anderen ins Cluster eingeloggten Stationen
  schreiben (talken), auch wenn sie ein anderes DX-Cluster benutzen, das
  dem Clusternetz angeschlossen ist. Im Converse-Mode kann man mit
  mehreren Stationen gleichzeitg sich austauschen. Waehrend dessen
  treffen aber trotzdem die DX-Meldungen ein.


  1.2.  Was ist CLX?

  PacketCluster-Knoten gibt es etwa seit 1985. Die urspruengliche Idee
  dazu hatte Dick Newell, AK1A, und die benutzte Software (Pavillion)
  lief unter DOS.  Ungefaehr 1992 hat Dick die Weiterentwicklung der
  PacketCluster-Software eingestellt. Bei vielen DX-Cluster-Knoten ist
  diese relativ alte Software weiterhin im Einsatz.

  Mittlerweile gibt es einige neue, kompatible Cluster-Programme, die im
  Einsatz sind. CLX ist eine Abwandlung der Packet-Cluster-Software, das
  mit dem Linux-Betriebssystem arbeitet. Linux wurde gewaelt, weil es
  eine groessere Flexibilitaet hat, zuverlaessiger ist und keine
  Speicherbegrenzungen kennt. Unter Linux koennen mehrere Prozesse
  gleichzeitig laufen und es erlaubt auch einen Mehrfachzugriff. Linux
  unterstuetzt AX25, ROSE, NetROM und TCPIP, so dass dieses
  Betriebssystem auch fuer Amateurfunkzwecke eine gute Wahl ist. Und
  ausserdem ist es kostenlos!

  CLX steht fuer `Cluster software running under LinuX' und wurde von
  Franta Bendl, DJ0ZY und Bernhard (Ben) Buettner, DL6RAI, geschrieben,
  dessen Entwicklung im Februar 1994 begann.  Fuer den Benutzer sind die
  Befehle und Moeglichkeiten weitgehend identisch wie bei einem
  PacketCluster-Knoten vom AK1A-Typ.  In Richtung benachbarter
  PacketCluster-Knoten verhaelt es sich exakt so, wie dieses es
  erwartet. Dadurch koennen CLX-Cluster einfach in das bisherige Netz
  integriert werden.

  Dieses Handbuch ist geschrieben worden, damit Sie mit den von CLX
  unterstuetzten Befehlen vertraut werden und Sie dann dessen
  Moeglichkeiten beim Arbeiten von DX-Stationen voll ausschoepfen.  Da
  CLX laufend weiter entwickelt wird, werden ggf. neue Befehle
  eingefuehrt, so dass man darauf achten sollte immer die neueste
  Version dieses Handbuchs zu haben.  Die Versionsnummer des Handbuchs
  wird weitgehend mit der Versionsnummer des CLX-Programms identisch
  sein. Bei Unsicherheiten darueber sollte man den Sysop befragen.


  2.  Ein- und Ausloggen.

  Man koennte sich fragen, warum erklaert wird, wie man sich in ein CLX-
  Cluster ein- und ausloggt. Nun, es gibt einige, die damit schon
  Probleme haben!

  Es gibt verschiedene Wege, ueber die man sich in ein CLX-Cluster
  einloggen kann. Diese haengen davon ab, welche der Sysop eingerichtet
  hat.


  2.1.  AX25 - via Packet Radio Links.

  Damit ist es am einfachsten.  Der normale Befehl CONNECT verbindet Sie
  direkt mit dem Cluster und man hat nichts weiteres zu tun.  Man muss
  natuerlich das richtige Rufzeichen des gewuenschten Clusters angeben.
  Einige CLX-Cluster haben eine spezielle "SSID"-Nummer.

  Beispiele:

       connect DB0MDX
       connect DB0ZWI-8
       connect DB0LJ-6





  2.2.  Einloggen via Netrom (im TNN-Netz).

  Es gibt dafuer verschiedene Moeglichkeiten, abhaegig davon, wie ein
  Sysop es eingerichtet hat. Im Netrom-Netz wird man meist ueber einen
  anderen Digipeater connecten. Wenn man mit dem NODES-Befehl die
  erreichbaren Ziele abfragt, so bekommt man die Rufzeichen der
  Digipeater oder den an Stelle dessen verwendbaren "Alias"-Kuerzel
  genannt. Man braucht nur " c <call> " eingeben und schon ist man
  connectet.

  Beispiel:


       connect CLX   (so z.B. bei DB0SUE)





  2.3.  Einloggen via Telnet.

  Da CLX mit dem Linux-Betriebssystem arbeitet, koennte man ggf. mit
  Telnet per Internet sich in ein CLX-Cluster einloggen (sofern
  eingerichtet).  Im Gegensatz zu Packet erhaelt das Cluster dann nicht
  unmittelbar Kenntnis von ihrem Rufzeichen, sondern dies wird beim
  Telnet-Login zusammen mit einem Passwort (zur Sicherheit) abgefragt
  und ist einzugeben.  Hierbei haben viele Leute ihre Schwierigkeiten.
  Beim allerersten Einloggen wird man nach einem Passwort gefragt.
  Nachdem dies (selbst ausdenken!)  das erstemal eingegeben ist, wird
  man sofort aufgefordert das entsprechende Passwort noch einmal
  einzugeben, damit es so bestaetigt wird. Das Passwort sollte man sich
  notieren, damit man es beim naechsten Einloggen zur Hand hat. Bedenken
  Sie, dass das Passwort die Gross- und Kleinschreibung verschieden
  betrachtet: (z.B. zauberer07 ist nicht das gleiche wie ZaubereR07),
  sonst kann man sich nicht wieder einloggen!  Wenn man das Passwort
  verloren oder vergessen hat, dann koennte der Sysop die Eingabe eines
  neuen Passwort ermoeglichen.

  Um per Telnet zu einem CLX-Cluster zu kommen, muss man ein spezielles
  Telnet-Port angeben. Fr CLX-Cluster hat sich noch keine Port-Nummer
  als Standard durchgesetzt - man muss es ggf. beim Sysop erfragen.

  Beispiel:



       telnet gb7mbc 9000




  Die oben angegebenen Moeglichkeiten sind nur einige, die insgesamt zur
  Verfuegung stehen. Je nach Art des lokalen Netzwerks mag es noch
  andere geben.  Nun, man hat wohl mit diesen Beschreibungen den
  grundsaetzlichen Weg aufgezeigt bekommen.



  2.4.  Ausloggen.

  Das Ausloggen geschieht mit einem dieser beiden Befehle: BYE oder
  QUIT.

  Bei Packet-Betrieb koennte man auch einen Disconnect machen oder
  CLOSE, wenn man via Telnet eingeloggt war.  Wenn man sich nicht
  "ordentlich" aus dem Cluster ausloggt, dann koennte (muss nicht) es
  beim naechsten Einloggen keinen richtigen Connect (reinkommen ja, aber
  keine weiteren Reaktionen) zum CLX-Cluster geben, wenn das Cluster Sie
  noch als Benutzer fuehrt.  Es ist nicht moeglich sich zweimal mit dem
  gleichen Rufzeichen einzuloggen. Benutzt man aber eine andere SSID-
  Nummer (DL9ZZZ-1, vorher DL9ZZZ), dann kaeme ein Connect auf jeden
  Fall zustande. (Man koennte sich sogar mehrfach mit verschiedenen
  SSID-Nummern in ein CLX-Cluster einloggen - DL9ZZZ, DL9ZZZ-1, DL9ZZZ-2
  usw. ).


  3.  Eigene persoenliche Daten eingeben.

  Wenn man sich das erstemal in ein Cluster einloggt, dann sollte man
  seine eigenen Daten eingeben, so dass jeder, der mit einem selbst in
  Kontakt treten will, herausfinden kann wer und wo man ist.  Vier
  persoenliche Angaben sollte man dem Cluster mitteilen.  Wenn diese
  Angaben gemacht wurden, dann funktionieren auch die Befehle
  "SHOW/HEADING" und "SHOW/SUN" waehrend des eingeloggt seins. Wenn die
  Angaben ueber Ihr QTH und Standort nicht dem Cluster mitgeteilt
  werden, dann koennen diese Abfragen nicht bearbeitet werden.  Hat man
  einmal dem Cluster seinen Namen mitgeteilt, so begruesst Sie das CLX-
  Cluster damit beim naechsten Einloggen. Das QTH ist der Ort, indem Sie
  wohnen und als Standortangabe kann man den Lokator (zB. JO40IT)
  eingeben - dies wird in Laengen- und Breitengrad umgerechnet.  Man
  kann aber auch die Gradangaben direkt machen.  Mit dem Setzen des
  "home node = Heimatcluster" sagt man dem Cluster wohin die fuer Sie
  bestimmte "mail = Post" geschickt werden soll. Wird diese Angabe nicht
  selbst macht, dann zaehlt CLX wieviele Male Sie sich bei einem
  bestimmten Cluster einloggen - vorausgesetzt es gibt einen Verbindung
  (link) zu diesem Cluster - und nimmt dann an, dass dann wohl dieses
  Cluster Ihr "home node" ist. Loggt man sich mehr als 5x bei einem CLX-
  Cluster ein, dann vermutet CLX, dass dieses das neue Heimat-Cluster
  ist. Setzt man jedoch das Heimat-Cluster per Befehl selbst, dann
  erfolgt die Bestimmung nicht uber eine Zaehlung des Einloggens.

  Beispiele:



       set/name Ian
       set/qth Morecambe, Lancashire IO84NB
       set/location 48 34 n 12 12 e
       set/location IO84NB
       set/home gb7mbc




  Es gibt noch weitere hilfreiche Befehle, mit denen Angaben gesetzt
  werden koennen. Diese werden spaeter besprochen.


  4.  DX-Spots empfangen und absetzen.

  Mit den bisherigen Erlaeuterungen kennt man die allerwichtigsten
  Funktionen eines DX-Clusters. Man muesste jetzt ein Cluster connecten
  koennen und bekommt dann sofort die DX-Spots geliefert. Es ist
  moeglich zurueckliegende Spots sich in einer allgemeinen Form zeigen
  zu lassen, nur die von einem bestimmten Band oder einer bestimmten
  Betriebsart. Man kann DX-Spots nach Rufzeichen abfragen - sogar, wenn
  man nur Bruchteile eines Calls eingibt.  Hat man einmal alles
  verstanden, dann wird von Ihnen erwartet, dass auch Sie DX-Meldungen
  absetzen. Schliesslich wuerde es keine DX-Cluster geben, wenn niemand
  DX-Stationen meldet und Sie wuerden dann nicht den zusaetzlichen
  Ansporn beim DX-en erleben.


  4.1.  DX-Meldungen empfangen.

  Wie bereits gesagt, braucht man sich nur zu einem CLX-Cluster
  connecten und bekommt automatisch die neuesten DX-Meldungen
  zugestellt. Will man sehen, was gerade vorher gemeldet wurde, oder
  wenn man sehen will, ob ein bestimmtes Band offen ist oder ein
  bestimmtes Call bzw. eine DX-Expedition aktiv ist, dann kann dies mit
  dem Befehl SHOW/DX gemacht werden.  Ohne eine zusaetzliche Angabe
  bringt dieser Befehl die letzten 5 DX-Meldungen. Man kann mehr
  abrufen, wenn die gewuenschte Zahl als Argument angehaengt wird, z.B.
  fuer die letzten 10 oder 20 Spots.  Die DX-Meldungen lassen sich
  beschraenken auf ein bestimmtes Band durch Angabe der Wellenlaenge
  oder Frequenz und/oder durch Angabe der Betriebsart.

  Beispiele:



       show/dx
       show/dx/10
       show/dx/20




  zeigt die letzten 5, 10 oder 20 DX-Meldungen des Clusters.

  Beispiele:



       show/dx 20      oder    show/dx 14
       show/dx/10 20   oder    show/dx/10 14
       show/dx/20 20   oder    show/dx/20 14




  zeigt die letzten 5, 10 oder 20 Spots von 20 Meter (14 MHz).

  Man kann auch nach bestimmten Rufzeichen oder Praefixen abfragen:

  Beispiele:



       show/dx d68bw
       show/dx/10 d68bw




  zeigt die letzten 5 oder 10 DX-Meldungen, in denen das Rufzeichen
  D68BW enthalten ist.  Vielleicht wollen Sie die letzten DX-Meldungen
  sehen, die eine bestimmte Station eingegeben hat:


  Beispiele:



       show/dxfrom dl4fay
       show/dxfrom/10 dl4fay




  Oder man fragt nur nach DX-spots einer bestimmten Betriebsart:

  Beispiele:



       show/dx #rtty
       show/dx/10 #rtty




  Dies wuerde die letzten 5 oder 10 Spots im RTTY-Bereich melden.
  Beachten Sie das "#" vor dem Namen der Betriebsart.  Ohne dieses
  vorgestellte Zeichen wuerde CLX annehmen, dass "rtty" ein Teil eines
  Rufzeichens waere und Ihnen eine falsche Information liefern.  Es ist
  moeglich in einem zurueckliegenden Bereich von DX-Spots, zwischen zwei
  Frequenzen oder nach Kommentaren suchen zu lassen:

  Beispiele:



       show/dx/30-40
       show/dx 14000-14033
       show/dx 'iota'




  Dies bringt die Anzeige der 30 bis 40 zurueckliegenden Meldungen, der
  Meldungen im Bandsegment 14000 bis 14033 kHz und solcher die das Wort
  "iota" im Kommentarfeld haben, wobei die Gross- oder Kleinschreibung
  gleich gesehen wird.

  Es ist moeglich die DX-Meldungen eines bestimmten Tages zeigen zu
  lassen:

  Beispiel:



       show/dx 2-JUL-1998




  Natuerlich kann man mehrere Argumente angeben:

  Beispiel:



       show/dx/10 20 #RTTY kl7


  Damit wuerden die letzten 10 DX-Meldungen aus dem RTTY-Segment des
  20-m-Bandes, die im Rufzeichen KL7 enthalten, ausgegeben.

  Sie sehen also, dass der Befehl SHOW/DX sehr flexibel ist! Wenn man
  unsicher ist, ob etwas geht oder nicht: Einfach ausprobieren!


  4.2.  DX-Meldungen absetzen.

  Um eine DX-Meldung ans Cluster zu schicken, benutzt man den Befehl DX.
  Die richtige Schreibweise sieht man unten:

  Beispiel:



       dx (Frequenz) (Rufzeichen) (Kommentar)

       oder auch

       dx (Rufzeichen) (Frequenz) (Kommentar)




  Dabei ist die Frequenz in kHz anzugeben und als Rufzeichen das der
  Station, die Sie gehoert oder gearbeitet haben (nicht das eigene
  Rufzeichen!).  Als Kommentar kann man den Namen oder den Standort der
  DX-Station mit abschicken. Ein Kommentar darf bis zu 28 Zeichen lang
  sein (inkl. Leerzeichen). Laengeres wird nach dem 28. Zeichen
  abgeschnitten.

  Beispiel:



       dx 14004.8 dl6rai OP Ben 599




  Beachten sie bitte, dass bei der Frequenzeingabe die 100-Hz-Schritte
  hinter einem Punkt und nicht hinter einem Komma stehen!  Siehe das
  obige Beispiel.

  Fuer die spaetere Ausgabe wird das Rufzeichen in die Schreibweise mit
  Grossbuchstaben gewandelt. Diese DX-Meldung wird an alle bei ihrem DX-
  Cluster eingeloggten Stationen und auch an alle mit ihrem DX-Cluster
  vernetzten Nachbar-DX-Cluster und deren Benutzer weitergegeben. Auch
  Sie bekommen ihren DX-Spot noch einmal zugestellt - als Beweis dafuer,
  dass die Eingabe akzeptiert wurde.  Es ist eine unschoene Praxis, wenn
  jemand ueber sich selbst eine DX-Meldung eingibt, deshalb nimmt CLX
  solche Spots nicht an.


  5.  Richtungen und Ausbreitungsbedingungen - sun, grayline, heading

  Mit drei wichtigen Befehlen kann CLX Sie bei Ihrem DX-en wesentlich
  unterstuetzen: Dies sind SHOW/SUN, SHOW/GRAYLINE und SHOW/HEADING.
  Beachten Sie, dass diese Befehle nur dann fuer Sie funktionieren, wenn
  Sie vorher einmal Ihre persoenlichen Angaben dem CLX-Cluster
  mitgeteilt haben.




  5.1.  Sonne - Sun

  Der Befehl SHOW/SUN kann auf dreierlei Weise benutzt werden: Es kann
  dazu verwendet werden die Sonnenauf- und untergangszeit fuer ein
  bestimmtes Rufzeichen, Praefix oder Lokator zu zeigen.  Das
  Ausgabeformat ist abhaengig davon, was sie eingeben - in jedem Fall
  erhalten sie aber die ermittelten Zeiten fuer Ihren Standort und fuer
  den der Gegenstation.

  Beispiel:



       show/sun ea




  Die Ausgabe des CLX-Cluster koennte so aussehen:



       Sonnenauf- und Untergangszeiten fuer 31 Oct 1998
       ---------------------------------------------------------------------
       Standort                                       Aufgang  Untergang
       ---------------------------------------------------------------------
       dl4fay Hungen                                  06:48z  16:34z
       ea     Spain-EA                                07:12z  17:43z
       ea6    Balearic-Is-EA6                         06:47z  17:21z
       ea8    Canary-Is-EA8                           07:47z  18:53z
       ea9    Ceuta-EA9                               07:14z  17:58z
       ea9    Melilla-EA9                             07:04z  17:51z
       ---------------------------------------------------------------------
       6 Standort(e) gefunden





  5.2.  Grayline

  Der Befehl SHOW/GRAYLINE arbeitet genauso wie der Befehl SHOW/SUN. Das
  CLX-Programm berechnet die Sonnenauf- und untergangszeit fuer ein
  bestimmtes Rufzeichen, Praefix oder Lokator. Dies kann eine
  entscheidende Hilfe sein, um festzustellen, wann man selbst die besten
  DX-Chancen fuer ein bestimmtes Gebiet oder Land hat.

  Beispiel:



       show/grayline ea




  Die Ausgabe des CLX-Cluster waere z.B. wie folgt:









  Grayline-Zeiten fuer 31 Oct 1998
  -----------------------------------------------------------------------------
  Standort                        Morgen-    Sonnen-   Sonnen-   Abend-
                                  daemmerung  aufgang   untergang daemmerung
  -----------------------------------------------------------------------------
  dk4vw Marburg                   06:13z     06:48z    16:34z    17:09z
  zl8   Kermadec-Is-ZL8           05:59z     06:26z    18:15z    18:42z
  -----------------------------------------------------------------------------
  2 Standort(e) gefunden




  Man kann erkennen, dass zusaetzlich zu der Ausgabe - wie bei SHOW/SUN
  - die Daemmerungszeiten auch angezeigt werden.


  5.3.  Richtungen - Heading

  Der Befehl SHOW/HEADING arbeitet in gleicher Weise wie SHOW/SUN und
  SHOW/GRAYLINE, aber er gibt zusaetzlich die Beamrichtung fuer ein
  bestimmtes Rufzeichen, Praefix oder Lokator aus. Die Gegenrichtung
  (reziprok) wird ebenfalls berechnet.

  Beispiel



       show/heading ea




  Die Ausgabe des CLX-Clusters sieht dann etwa so aus:



       Beamrichtungen fuer g0vgs
       -----------------------------------------------------------------------------
       Standort                              Richtung    Entfernung   Gegenrichtung
       -----------------------------------------------------------------------------
       ea     Spain-EA                       181 deg  1564 km   972 mi    0 deg
       ea6    Balearic-Is-EA6                162 deg  1733 km  1077 mi  348 deg
       ea8    Canary-Is-EA8                  206 deg  3089 km  1919 mi   16 deg
       ea9    Ceuta-EA9                      186 deg  2016 km  1252 mi    4 deg
       ea9    Melilla-EA9                    181 deg  2120 km  1317 mi    0 deg
       -----------------------------------------------------------------------------
       5 Standort(e) gefunden




  Wenn die Gegenstation mehr als 8000 km entfernt ist, dann wird auch
  die Richtung fuer den "langen Weg - longpath" berechnet und
  ausgegeben.

  Beispiel:



       show/heading du





  Die Ausgabe waere dann so:



       Beamrichtung fuer g0vgs
       -----------------------------------------------------------------------------
       Standort                            Richtung     Entfernung   Gegenrichtung
       -----------------------------------------------------------------------------
       du     Phillippines-DU              54 deg   10784 km  6702 mi   331 deg
       du     (Langer Weg)                 234 deg  29248 km 18177 mi   151 deg
       -----------------------------------------------------------------------------
       1 Standort(e) gefunden





  6.  Ansagen - Announcements.

  6.1.  Ansagen machen.

  Manchmal moechte man etwas bekanntgeben, dass nicht in die vorgegebene
  Form einer ueblichen DX-Ansage passt. Man moechte z.B. anderen, die
  ebenfalls im CLX-Cluster eingeloggt sind, mitteilen, dass das 10-m-
  Band offen ist. Oder man moechte fragen, ob jemand den QSL-Manager
  fuer eine bestimmte Station kennt. All das kann man mit dem Befehl
  ANNOUNCE machen.

  Beispiel:



       announce 10m ist offen nach W6 !




  Diese Ansagen bekommen alle im lokalen CLX-Cluster eingeloggten
  Stationen, aber sie wird nicht an andere im Netz verbundenen Cluster
  weitergereicht.  Um eine Ansage an alle im gesamten Clusternetz
  eingeloggten Stationen zu machen, wird der Zusatz FULL benutzt.

  Beispiel:



       announce/full Hat jemand EA0JC bereits gehoert?




  Man kann auch nur zu einem bestimmten DX-Cluster eine Ansage schicken
  und so deren lokalen Benutzer alleine ansprechen:

  Beispiel:



       announce/db0sue-7 Auch QRN im hohen Norden?




  Zusaetzlich zu dem oben beschriebenen, kann man Ansagen auch auf eine
  Verteilerliste setzen. Diese Verteilerlisten werden im Kapitel "Mail"
  behandelt. Nehmen wir mal an, dass es eine Liste "SIX" fuer 6-m-
  Interessierte gibt. Man kann nun seine Ansage an nur die Stationen
  durchgeben lassen, die auf dieser Verteilerliste stehen.

  Beispiel:



       announce/six 6m offen nach Suedafrika, Namibia!






  6.2.  Auflisten von Ansagen.

  Man kann sich fruehere abgesandte Ansagen nachtraeglich zeigen lassen
  mit dem Befehl SHOW. Das geht fuer nur 5 oder bis zu 99.

  Beispiel:



       show/announcements
       show/announcements/10





  7.  Cluster (nodes) und Benutzer (user).

  Man kann sich zeigen lassen welche anderen Cluster im Netz miteinander
  verbunden sind, wer eingeloggt ist, alle Rufzeichen der Stationen, die
  in einem Cluster eingeloggt sind oder  nur die, die in einem
  bestimmten Cluster sind. Manchmal ist es nuetzlich zu wissen, wer wo
  eingeloggt ist.  Um zu sehen wer wo eingeloggt ist, benutzt man den
  Befehl SHOW/CONFIGURATION.

  Beispiel:



       show/configuration
       show/configuration/nodes
       show/configuration (node_call)




  Der erste Befehl bringt folgendes zur Anzeige:















  Cluster:           Verbundene Stationen:
  db0mdx             dh1dcn-5       df9zn     dl4fay        dj6gk       dl7aoj
                      dd3dj-1      oe8hik    dl4fcs+       dj2ja+       dh2uak
                        dl5mx       dk5qk     dl3mdj     dl1bqr-2       dg1bha
                       dl2rtl       df8ik      dl1fu     dl8obc-7        dj5nc
                       dl7dcu      dj4yaw      dl3ft        dh5jg    dl8ebw-9+
                        dj9rr      dl4mfl      dk8el     dl2fdl-9        dj8qv
                     dl3bqa-7       dk2jp      dj3tf        dk4vw        dj4so
                        dh4kw
  db0bcc=              dl5rbw      dl4rck   dl6nci-1         n6cr        dk4mo
                        dl2aw      dj0zy+   oe5trl-1     dl3mgy-1        ok1mp
  db0xo-9-              dk6or   dl6rai-1+
  db0noc=              dl8lbk      dl8laq
  db0zwi-8=          dm5jbn-2       dg0lp
  db0sue-7^
  db0clx-           db0wgs-15      dl1rbr      dc0ji        dj9kv       oe5ual
                       ir5pwj

  db0idn-15=            df0id      dg6fcp     db2snk
  db0nos-6-           dk4qt-1       dk2ph     dl8yhr
  db0fhk-6=             dl4kg    dh3jz-15
  db0lj-6=              dl5di     dd7jt-9      dk3ik       dh1dq         dj3ke
                       pa3dhy       dj5bv     dl4kag
  sr2dxc=
  sr2dgd-7-            sp2dwg      sp2erz     sp2brz      sp2iqw        sp8fhk
                       sp5grm
  ok0dxc               ok1dnr    sp6eqz-9     sp9mrt      om3tzq        sp9lcv
                     ok1mcw-2    ok1dxf-1     ok2bmu    ok2pms-1        oe3mzc



  Man beachte die Symbole hinter den Rufzeichen. Diese kennzeichnen die
  Art der Verbindung (Link) zu dem betreffenden DX-Cluster. Das obige
  Beispiel zeigt aktive Links zu DB0BCC, DB0NOC, DB0ZWI-8, DB0IDN-15,
  DB0FHK-6, DB0LJ-6 und SR2DXC (Symbol: " = "). Passive Links bestehen
  zu DB0CLX, DB0XO-9 und DB0NOS-6 (Symbol: " - "). Hinter DB0SUE-7 steht
  das Symbol " ^ ", was angibt, dass der Link gerade im Aufbau begriffen
  ist. Steht hinter einem Benutzer-Rufzeichen ein " + "-Symbol, so
  heisst das, dass diese Stationen auch im Konferenzmode eingeloggt
  sind.

  Die Bedeutung "aktiv/passiv" ist verschieden, je nachdem, ob der Link
  zu einem anderen CLX-Cluster oder zu einem Cluster mit der Pavillion-
  Software (AK1A) besteht: Zwischen CLX-Clustern werden die DX-Spots
  immer in beiden Richtungen ausgetauscht, gleich ob es ein aktiver oder
  passiver Link ist.  Ein passiver Link zu einem Pavillion-DXCluster
  "hoert" nur dessen DX-Spots - DX-Spots aus dem eigenen lokalen CLX-
  Cluster werden nicht nach dort befoerdert. Bei einem aktiven Link zu
  einem Pavillion-Cluster erfolgt der Austausch in beiden Richtungen.

  Die schon relativ alte Pavillion-Software hat Schwierigkeiten, wenn
  ihr von einem Linkpartner gemeldet wird, dass ein bestimmtes Cluster
  bereits ueber ein anderes Cluster schon im Netz drin ist. Obwohl
  gewuenscht, baut sie den Link zu einem bereits gemeldeten Cluster
  nicht bei einem Neustart auf. Aus diesem Grunde melden CLX-Cluster
  nicht an Pavillion-Software-Cluster die Liste der mit diesem CLX-
  Cluster verbundenen anderen Cluster und Benutzer.

  Der zweite Befehl wuerde folgende Darstellung bringen:


  Verbundene Cluster:
       db0bcc=    db0xo-9-    db0noc=    db0zwi-8=     db0sue-7^     db0clx-
    db0idn-15=   db0nos-6-  db0fhk-6=     db0lj-6=       sr2dxc=   sr2dgd-7-
       ok0dxc

  Fuegt man das Rufzeichen des Clusters DB0CLX an, dann bringt der
  dritte oben aufgefuehrte Befehl folgende Ausgabe:


  Cluster:           Verbundene Stationen:
  db0clx-              db0wgs-15    dl1rbr    dc0ji    dj9kv     oe5ual
                          ir5pwj



  Man sieht also, dass nur die Benutzer des angegebenen Clusters
  angezeigt werden.

  Um nur die lokal eingeloggten Benutzer anzeigen zu lassen, wird der
  Befehl SHOW/USERS benutzt.

  Beispiel:



       show/users




  Die darauf erfolgende Ausgabe koennte sein:


  User:
      (dh1dcn-5)     (df9zn)      dd3dj-1     (dl4fcs)      dl5mx       dk5qk
        (dl3mdj)      dg1bha       dl2rtl       df8ik  (dl8obc-7)       dj5nc
        (dh4yaw)     (dl3ft)        dh5jg    dl8ebw-9       dj9rr      dl4mfl
           dj8qv       dk4vw       dh1pao     dk1kr-2       dl1fu     dj2rb-4
         dd0vf-4    dl4rdj-2     dl9rno-2      dl3rks      dl2fdx    dl3bqa-7
          dl0vel      sp2esg     dl1bqr-2      oe8hik



  Die in Klammern stehenden Rufzeichen kennzeichnen die eingeloggten
  Stationen, die zur Zeit nicht ansprechbar sind (per Talk-Modus), da
  sie nicht unmittelbar an ihrer Station sind.


  8.  Talk- und Konferenz-Modus.

  An einen einzelnen anderen Benutzer kann man mit dem Befehl TALK einen
  Kommentar schicken oder eine "Talk-"-Sitzung eroeffnen. Will man mit
  mehr als einem anderen Benutzer gleichzeitig schreiben, dann ist es im
  Konferenz-Modus einfacher. Bei CLX kann man an mehreren Konferenz-
  Runden gleichzeitig teilnehmen.


  8.1.  Talk mode.

  Der Talk-Modus kann dazu benutzt werden, um eine einzelne
  Kommentarzeile oder einen Gruss an einen bestimmten Benutzer des
  eigenen oder eines anderen Clusters zu senden.  Man kann auch eine
  Talk-Sitzung mit einem anderen Benutzer starten. Mit "talk"
  geschriebenes wird automatisch zu dem betreffenden Nachbarcluster
  weitergeschickt, wenn der Empfaenger nicht beim eigenen Cluster,
  sondern dort eingeloggt ist.  Wird das Rufzeichen des Talk-Partners
  aber nicht in der Konfigurationsliste gezeigt, dann muss das Ziel
  (Call des anderen Clusters) mit angegeben werden.  Mit dem Befehl
  SHOW/CONFIGURATION kann man sich zeigen lassen, wer bei welchem
  Cluster eingeloggt ist. Naeheres dazu spaeter.

  Beispiel:




       talk dk4li Hat die 40-m-HB9CV den Sturm ueberlebt?
       talk dk4li




  Das erste Beispiel wuerde die Zeile "Hat die 40-m-HB9CV den Sturm
  ueberlebt" an den Benutzer DK4LI schicken, ohne dass man den normalen
  Modus im Cluster verlaesst. Das zweite Beispiel startet einen
  "Talk"-Sitzung mit DK4LI.

  Wenn die anzusprechende Station bei einem anderen DX-Cluster
  eingeloggt ist, dann ist der Befehl TALK um ein Argument zu erweitern.



       talk dl4lh@db0sue-7
       talk dl4lh>db0sue-7




  Beide Schreibweisen haben die gleiche Wirkung: Das Geschriebene wird
  an die bei dem angegegeben Cluster eingeloggte Station geschickt. Im
  Gegensatz zu einem Pavilion-DXCluster ist bei CLX kein Leerzeichen
  zwischen den einzelnen Angaben zu setzen.

  Um den Talk-Modus wieder zu verlassen, sendet man dem CLX-Cluster
  /exit oder einen selbst definierten EXIT-Befehl (siehe CLX-Benutzer-
  Befehle).

  Waehrend man im Talk-Modus ist, werden weiterhin alle DX-Spots
  zugestellt. Man kann also sich waehrend des DX-en nebenbei mit
  jemanden "unterhalten". Durch ein vorangestelltes Zeichen (" * "),
  kann man waehrend einer Talk-Sitzung auch weiterhin mit den meisten
  CLX-Befehlen arbeiten.

  Beispiel:



       *show/dx




  Dies bringt in der ueblichen Weise die 5 letzten DX-Spots.  Diese
  Spots werden aber nur Ihnen geschickt, nicht Ihrem Gespraechspartner.


  8.2.  Konferenz-Modus.

  Der Konferenz-Modus ist flexibler in der Handhabung als der Talk-
  Modus, da man sich mit mehreren Stationen gleichzeitig "unterhalten"
  kann. Es koennen zur gleichen Zeit mehrere Konferenz-Runden parallel
  laufen, an denen sich beliebig viele Stationen beteiligen koennen.
  Man kann nicht nur in bereits bestehende Konferenz-Runden einsteigen,
  sondern auch mit einem selbstgewaehlten Titel eine neue Runde starten.

  Mit dem Befehl SHOW/USERS findet man am einfachsten heraus, ob
  irgendeine Konferenz-Runde im Moment laeuft, denn dann steht hinter
  einem (oder mehreren) Rufzeichen das " + "-Symbol. Aber man kann auch
  mit dem Befehl SHOW/CONFERENCE abfragen, ob und unter welchen Namen
  Konferenz-Runden existieren.

  Beispiel:



       show/conference




  Dieser Befehl gibt eine Liste der bereits laufenden Konferenz-Runden
  aus.  Um in eine existierende Runde einzusteigen benutzt man
  CONFERENCE mit angehaengten Namen der gewuenschten Runde. Mit
  CONFERENCE alleine startet man eine Runde mit dem Rufzeichen des
  Cluster als Namen oder steigt in solche ein, wenn sie schon existiert.

  Beispiel:



       conference VHFDX




  Damit wuerde man in eine Konferenz-Runde mit dem Namen VHFDX
  einsteigen.  Will man aber nicht in eine bereits laufende Runde
  einsteigen, dann macht man eben mit solch einem Befehl eine eigene
  Runde mit einem anderen Namen auf.

  Beispiel:



       conference IOTA




  Den Namen einer Runde kann man frei waehlen, aber sicherlich sind
  solche empfehlenswert, die gezielt einen Interessentenkreis
  ansprechen. Unter dem Namen "IOTA" wuerden sich dann Leute sammeln,
  die am IOTA-Diplom interessiert sind. Wie auch beim Talk-Modus bekommt
  man weiterhin alle einlaufenden DX-Spots angezeigt.  Befehlen setzt
  man dann wieder ein " * "-Symbol voran.



  9.  POST - Mail.

  Man kann sehr einfach mit CLX persoenliche Mitteilungen (mails) und
  Bulletins verschicken. Aber jeder kann jede im CLX-Cluster hinterlegte
  Mitteilung lesen - es gibt keine "persoenlche Post.


  9.1.  Der Befehl "directory".

  Mit dem Befehl DIRECTORY bekommt man eine Auflistung der Mitteilungen.
  Ganz alleine gesendet bringt dieser Befehl immer die 5 letzten beim
  Cluster abgespeicherten "mails". Wie bei anderen Befehlen auch, kann
  man mit zusaetzlichen Argumenten die Auswahl einengen.


  Beispiele:



       directory
       directory/10




  Meistens will man nur wissen, ob neue Mitteilungen fuer einen selbst
  seit dem letzten Einloggen vorhanden sind. Es ist aber auch moeglich
  die beim Cluster eingetroffenen allgemeinen Mitteilungen abzufragen
  oder auch die von oder fuer ein bestimmtes Rufzeichen.  Sollte
  zwischenzeitlich neue Post fuer Sie eingetroffen sein, dann meldet CLX
  dies beim naechsten Einloggen. Trifft eine Mitteilung waehrend eines
  Connect mit dem Cluster ein, so wird man sofort darueber informiert.
  Mitteilungen koennen nicht nur an bestimmte Stationen geschickt
  werden, sondern auch in bestimmte Rubriken abgelegt werden, wie z.B.
  in  "all", "alle", "local" oder "dx" usw.  Man kann diese Rubriken so
  handhaben, wie persoenliche Mitteilungen auch.

  Beispiel:



       directory/new
       directory/own
       directory/own/10
       directory dj2ja
       directory/10 dj2ja
       directory all





  Manchmal moechte man wissen, ob eine Mitteilung fuer eine Station, die
  bei einem anderen Cluster eingeloggt ist, auch wirklich
  weitergeschickt wurde. Dies kann recht einfach gemacht werden und man
  kann sogar diese Mitteilung wieder loeschen, sofern sie noch in der
  Warteschlange zum Absenden an das andere Cluster ist.

  Beispiele:



       directory/node
       directory/node <nodecall>




  Im ersten Beispiel werden alle von Ihnen abgesandten Mitteilungen
  aufgelistet, sofern sie noch in der Warteschlange sind. Das zweite
  Beispiel meldet nur das, was zu dem angegebenen Cluster auf der
  Warteliste ist. Mit dem Befehl DELETE koennen sie wieder geloescht
  werden.

  Es gibt eine weitere Moeglichkeit durch ein zusaetzliches Argument bei
  DIRECTORY nur die Bulletins in den Rubriken dafuer auflisten zu
  lassen. Darueber mehr im entsprechenden Abschnitt des Handbuchs.




  9.2.  Auslesen von Mitteilungen - mails.

  Die Ausgabe nach dem Befehl DIRECTORY koennte etwa so aussehen:


  Nachricht Groesse  an      von       Datum         Zeit    Titel
  2190 2  3198    all     dl8ebw  1-Nov-1998      1015Z    Database 1.50 FERTIG
  2189 0  3209    all     dl8ebw  1-Nov-1998      1002Z    Database 1.50 READY
  2188 1  7216    six      oz6om  1-Nov-1998      0402Z    OZ50MHz DX Bulletin
  2186-1   196 dl1eja      dk8el 31-Oct-1998      2156Z    dein anruf
  2184 2   500    all      on6aa 31-Oct-1998      2103Z    pc anywhwere



  Das meiste erklaert sich sicherlich von selbst, nur die ersten beiden
  Spalten sollen doch erlaetert werden: Die Zahl in der ersten Spalte
  gibt die Nummer der entsprechenden Mitteilung an, z.B. 2190. Die
  folgende Zahl sagt, wieviele Male diese bereits ausgelesen wurde. Das
  Minus-Zeichen (" - ") zwischen den Zahlen teilt mit (Nr. 2186), dass
  der Empfaenger, hier im Beispiel DL1EJA, bereits die an ihn gerichtete
  Mitteilung gelesen hat.

  Das Auslesen von Mitteilungen ist ganz einfach: Man tippt nur das Wort
  "read", gefolgt von der Nummer der gewuenschten Nachricht, ein.

  Beispiel:



       read 2190




  bringt die Mitteilung mit der Nummer 2190. Damit wird die Nachricht in
  einem Block ausgegeben, es sei denn, man hat vorher die Seitenlaenge
  festgelegt. Man kann die Anzahl der Zeilen fuer eine Seite selbst
  festlegen. Wird jeweils die Endzeile einer Seite erreicht, dann kommt
  ein Prompt-Zeichen, was Sie auffordert durch Druecken der
  <return>-Taste die Fortsetzung abzurufen.

  Beispiel:



       set/page 20






  9.3.  Das Versenden von Mitteilungen -  mails.

  Das Versenden von Nachrichten ist im Vergleich zu den normalen
  Mailboxen etwas unterschiedlich: Bei CLX muss mit dem "send"-Befehl
  auch gleich das Empfaengerrufzeichen und die Ueberschrift in der
  gleichen Zeile geschickt werden. Dies ist gemacht worden, um Zeit zu
  sparen.

  Beispiel:



       send dl2rtl Sked am Mittwoch auf 80m

  Damit wird eine Nachricht an DL2RTL mit der Ueberschrift "Sked am
  Mittwoch auf 80m" geschickt. CLX bestaetigt die Eingabe mit der
  Aufforderung zum Schreiben des Textes. Mit control-Z oder /exit auf
  einer neuen Zeile schliesst man die Nachricht ab.  Wenn man sich eine
  eigene "exit"-Zeichenfolge definiert hat, so kann man diese ebenfalls
  einsetzen (siehe CLX-Befehle).  Als Empfaenger kann man auch die
  Bulletin-Namen einsetzen, so dass man an "all", "Alle", "SIX" oder
  andere frei waehlbare Rubriken schreiben kann. Alle diese von Ihnen
  abgeschickten Bulletins werden aber nur zu anderen Clustern
  weitergeschickt, nicht zu den ueblichen Mailboxen!  Entschliesst man
  sich dazu waehrend der Eingabe einer Nachricht diese abzubrechen, dann
  gibt man auf einer neuen Zeile control-Y oder /abort ein.

  Waehrend des Schreibens einer Nachricht kommen trotzdem laufend die
  DX-Spots herein. Dies koennte stoerend sein, falls man nicht seine
  Nachricht als Textfile dem Cluster zugeschickt. Damit die DX-Spots
  nicht stoeren, kann man sie mit dem Befehl SHOW/NODX_ANNOUNCE
  abschalten (siehe CLX-Befehle).


  9.4.  Antworten auf Post.

  Wenn eine Nachricht an Sie oder an eine Bulletin-Rubrik adressiert
  war, dann koennen Sie mit dem Befehl REPLY sehr einfach darauf
  antworten. Wird dieser Befehl zum Antworten benutzt, so wird als
  Ueberschrift automatisch die der ankommenden Nachricht bzw. des
  Bulletins eingesetzt, gleich was es war. Man kann auf eine Nachricht
  gleich den Befehl zur Rueckantwort und zum Loeschen in einer Zeile
  schicken.


  Beispiele:



       reply 2186
       reply/delete 2186




  Sie koennen nur die Mitteilungen loeschen, die an Sie selbst gerichtet
  sind, oder die Sie selbst geschrieben haben. Bulletins werden entweder
  nach einer gewissen Zeit automatisch oder durch den Sysop geloescht.


  9.5.  Verteilerlisten.

  Der Sysop kann Verteilerlisten einrichten, die dazu benutzt werden, um
  Nachrichten an mehrere bestimmte Stationen gleichzeitig abzuschicken,
  indem man selbst nur einmal die Nachricht an diese Liste abschickt.
  So koennte Ihr Sysop eine Liste mit dem Titel "SIX" eingerichtet und
  einige Rufzeichen auf diese Verteilerliste gesetzt haben.  Angenommen
  folgende Rufzeichen sind auf der Verteilerliste: DJ2JA, DL2FDX, DL8EBW
  und DD0VF. Eine Nachricht, die Sie an "SIX" schicken, wird
  anschliessend jeder dieser Stationen individuell zugestellt. Die
  normalen Befehle wie DIRECTORY, SEND usw. arbeiten hier auch.  Zu
  jeder Zeit kann der Sysop weitere Rufzeichen fuer eine bestimmte
  Verteilerliste hinzufuegen oder entfernen. Sie selbst koennen sehr
  einfach feststellen, welche Verteilerlisten existieren und welche
  Rufzeichen in der jeweiligen Liste aufgefuehrt sind.

  Beispiele:



  show/distro
  show/distro SIX




  Das erste Beispiel bringt alle existierenden Verteilerlisten zur
  Anzeige, waehrend mit dem zweiten Beispiel alle Rufzeichen, die auf
  der Liste "SIX" stehen, uebermittelt werden.


  10.  Der Bulletin-Bereich.

  CLX hat einen Bulletin-Bereich in dem der Sysop z.B. DX-Bulletins oder
  aehnliches ablegen kann. Sie koennen sich den Bereich auflisten
  lassen, daraus lesen oder sogar nach Scluesselworten (z.B. nach einem
  Rufzeichen) durchsuchen lassen. Dies ist eine weitere gute Methode um
  den QSL-Manager einer bestimmten DXpedition herauszubekommen. Ein
  typisches Bulletin waere das DXMB. Solche Bulletins werden
  jahrgangsweise abgespeichert und man kann das Jahr angeben, indem man
  nachforschen lassen will oder auch aus allen Bulletins suchen.

  Zum Auflisten der Bulletins benutzt man den Befehl DIRECTORY.

  Beispiele:



       directory/bulletin
       directory/bulletin DXMB*
       directory/bulletin 1997/DXMB*




  Das erste Beispiel bringt eine Liste der letzten 5 Bulletins des
  laufenden Jahres. Im zweiten Beispiel wuerden alle Bulletins des
  laufenden Jahres gelistet, die in der Ueberschrift beginnend das Wort
  DXMB aufweisen.  Beispiel 3 begrenzt die Auflistung auf solche aus dem
  Jahr 1997.  Die obigen Beispiele wuerden moeglicherweise folgendes zur
  Anzeige bringen:

  Beispiel:


  dxmb1112          11331     dk2oy 16-Sep-1998 1818Z
  arld037            2640         ? 19-Sep-1998 1934Z



  Das gewuenschte Bulletin kann man mit dem Befehl TYPE aufrufen.

  Beispiel:



       type/bulletin dxmb1112
       type/bulletin 1997/dxmb1059




  Das erste Beispiel wuerde das DXMB 1112 bringen, waehrend im zweiten
  Beispiel ein DXMB aus dem angegebenen Jahre 1997 angefordert wird.


  Mit dem Befehl GREP kann man nach einem Rufzeichen oder einer
  Zeichenkette suchen lassen. Hierbei muss beachtet werden, dass die
  Gross- oder Kleinschreibung verschieden von CLX betrachtet wird. Das
  bedeutet also, dass D68BW etwas anderes ist als d68bw!  Wird dieses
  Rufzeichen oder eine Zeichenkette gefunden, dann wird ausgegeben in
  welchem Bulletin es gefunden wurde. Sie koennen es dann zum Lesen
  abrufen. Dieses Hilfsmittel spart gegebenenfalls eine Menge Zeit und
  Muehe.

  Beispiele:



       grep TK2C





  11.  Automatische Anzeigen beim Einloggen - Login profiles.

  Normalerweise moechte man beim Einloggen gleich einige Dinge abfragen,
  wie zum Beispiel die letzten DX-Meldungen, ob neue Nachrichten
  vorhanden sind oder welche anderen Benutzer eingeloggt sind. Um nun
  das Eintippen der einzelnen dazu notwendigen Befehle zu vermeiden,
  gibt es die Moeglichkeit, dass ein sogenanntes "profile" Ihnen die
  Arbeit abnimmt.  Ein "profile" oder Login-Script als Befehlsfolge" zu
  erstellen ist eigentlich ganz einfach, man muss nur einige Fallen
  beachten, in die man durch unbeabsichtige Eingaben beim Schreiben
  kommen kann. Um ein "profile"-Script zu schreiben benutzt man den
  Befehl UPDATE/PROFILE. Man schreibt in das Login-Script alle die
  Befehle, die dann bei jedem Einloggen automatisch abgearbeitet werden.
  Wichtig ist, dass jeder Befehl in einer neuen Zeile geschrieben wird
  und der Abschluss mit /exit - auch in einer neuen Zeile - erfolgt.
  Statt mit "/exit" kann man auch mit einem selbstdefinierten Ende-
  Befehl abschliessen.  Bei schlechten Link-Verbindung kann es
  passieren, dass sie etwas eingeben, was dann doch nicht vom Cluster
  empfangen wurde und Sie dann versuchen mit verschiedenen Befehlen die
  Eingabe Ihres Login-Scripts zu beenden. Es koennte sein, dass so auch
  ein " q - fuer quit " reingeraten ist, was natuerlich immer sofort zum
  Disconnect nach jedem Einloggen fuehrt! Sowas ist schon des oefteren
  beobachtet worden, der Sysop kann aber das "falsche" Profil wieder
  loeschen. Es steht ihm sogar ein Befehl zur Verfuegung, mit denen er
  solche Login-Scripte auf " q " durchsuchen kann.

  Beispiel:



       update/profile




  Das Programm fordert Sie danach zur Eingabe der einzelnen Befehle auf.
  In jeweils einer neuen Zeile schreibt man einen Befehl, als letztes
  dann zum Abschluss  " /exit ".

  Beispiel:







  show/users
  show/dx
  directory/new
  /exit




  Sie sollten nach dieser Eingabe das normale Prompt-Zeichen erhalten.
  Es ist ratsam sich dieses Script mit dem Befehl SHOW/PROFILE gleich
  wieder anzeigen zu lassen. Mit einem erneuten Befehl UPDATE/PROFILE
  kann man eine neue Eingabe starten, falls man sich vertan hat. Zu
  jeder Zeit kann man das eigene Login-Script testweise mit dem Befehl
  EXEC/PROFILE ausfuehren lassen.

  Beispiele:



       show/profile
       exec/profile




  Zu jeder Zeit koennen sie ihr Login-Script mit dem Befehl
  CLEAR/PROFILE loeschen.


  12.  Ansagen mit Filtern ausblenden - Reject filters.

  Es ist fuer jeden Benutzer moeglich sich nur das an DX-Meldungen vom
  CLX-Cluster zuschicken zu lassen, was einem selbst im Moment
  interessiert, indem Filter gesetzt werden. Mit dem Aufruf von Filtern
  koennen Sie die fuer Sie unwichtigen DX-Meldungen ausblenden. Denkbar
  ist, dass Sie sich nur fuer Spots der Betriebsart CW oder RTTY
  interessieren -oder nur Fuer DX-Meldungen uber 30 MHz. Die
  verschiedenen Filtermoeglichkeiten werden vom Sysop bereitgestellt.
  Gegebenenfalls koennen Sie ihn um weitere Filter bitten. Welche Arten
  von Filtern vorhanden sind, kann man mit dem Befehl SHOW/FILTERS
  anzeigen lassen.

  Beispiel:



       show/filters




  Darauf wird eine Liste wie die folgende ausgegeben:














  (1) - VHF          144000.0-100000000.0
  (2) - HF                    0.0-30000.0
  (3) - TOP                 1800.0-2000.0
  (4) - CW                  1800.0-1840.0             3500.0-3600.0
                            7000.0-7040.0           10100.0-10140.0
                          14000.0-14099.9           18068.0-18100.0
                          21000.0-21150.0           24890.0-24930.0
                          28000.0-28200.0           50000.0-50100.0
                        144000.0-144150.0         432000.0-432150.0
                      1296000.0-1296150.0       2320000.0-2320150.0
                    10368000.0-10370000.0     24048000.0-24050000.0
  (5) - SSB                 1840.0-2000.0             3600.0-3800.0
                            7040.0-7100.0           14100.0-14350.0
                          18110.0-18168.0           21150.0-21450.0
                          24930.0-24990.0           28200.0-29200.0
                          50100.0-50500.0         144150.0-144400.0
                        432150.0-432500.0       1296150.0-1296800.0
                      2320150.0-2320800.0     10368000.0-10370000.0
                    24048000.0-24050000.0
  (6) - RTTY                1838.0-1842.0             3580.0-3620.0
                            7035.0-7045.0           10140.0-10150.0
                          14070.0-14100.0           18100.0-18110.0
                          21080.0-21120.0           24920.0-24930.0
                          28050.0-28151.0
  (7) - WARC              10100.0-10150.0           18068.0-18168.0
                          24890.0-24990.0



  Bedenken Sie, dass es sich um "Ausblendfilter" handelt. Sollten Sie
  das Filter 7 gesetzt haben, dann werden Ihnen keine DX-Meldungen aus
  den WARC-Baendern 10100-10150 kHz, 18068-18168 kHz and 24890-24990 kHz
  mehr geschickt. Man kann mehrere Filter gleichzeitig aktivieren, um
  nur den Ausschnitt aus der Menge der DX-Meldungen zu bekommen, der von
  Interesse ist.

  Um ein Filter zu setzen, muessen Sie sich darueber klar werden, was
  Sie nicht empfangen wollen. Wollen Sie zum Beispiel nur DX-Meldungen
  von der Kurzwelle, dann setzen Sie das VHF- Filter. Wnschen Sie nur
  DX-Spots von der Kurzwelle in der Betriebsart Telegrafie, dann setzen
  Sie das VHF- und SSB-Filter, gegebenenfalls auch das RTTY-Filter.

  Beispiel:



       set/filter 1




  In unserem Beispiel ist Filter 1 das VHF-Filter. Sie bekommen also
  keine DX-Meldungen mehr, die Frequenzen oberhalb 144 MHz betreffen.

  Sie moechten auch keine Meldungen ueber SSB-QSOs auf der Kurzwelle
  bekommen:

  Beispiel:



       set/filter 5




  Ueberpruefen Sie jetzt mit dem Befehl SHOW/FILTER, welche Filter Sie
  aktiviert haben. Fuer unser Beispiel kaeme als Antwort folgendes
  heraus:


  (1) - VHF          144000.0-100000000.0
  (5) - SSB                 1840.0-2000.0             3600.0-3800.0
                            7040.0-7100.0           14100.0-14350.0
                          18110.0-18168.0           21150.0-21450.0
                          24930.0-24990.0           28200.0-29200.0
                          50100.0-50500.0         144150.0-144400.0
                        432150.0-432500.0       1296150.0-1296800.0
                      2320150.0-2320800.0     10368000.0-10370000.0
                    24048000.0-24050000.0




  Man kann die aktivierten Filter einzeln wieder loeschen. Mit dem
  Befehl SET/NOFILTER allein, also ohne eine Zahlangabe, werden alle
  bisher gesetzten Filter wieder ausgeschaltet.

  Beispiel:



       set/nofilter




  Dies entfernt alle gesetzten Filter auf einmal.

  Beispiel:



       set/nofilter 1




  Damit wird in unserem Beispiel nur VHF-Filter wieder ausgeschaltet,
  waehrend das Filter 5 (SSB-Bereiche) nachwievor aktiv bleibt.


  13.  Ausfiltern von "Internet-Spots".

  Es findet zur Zeit eine allgemeine Debatte ueber die sogenannten
  Internet-Spots statt. Diese DX-Meldungen stammen aus weiter entfernt
  liegenden Laendern, sogar von anderen Kontinenten, und kommen ueber
  Internet-Links (Telnet) ins DX-Clusternetz. Es ist sehr umstritten, ob
  sie ueberhaupt einen Nutzen fuer die hiesigen Benutzer bringen.
  Sollten solche Spots mal bei Ihrem Cluster eintreffen, dann hat CLX
  ein wirksames Mittel dagegen: Durch Benennen einer Reihe von Zonen-
  Nummern in der CLX-Konfiguration kann der Sysop ein Filter
  bereitstellen. Sind bestimmte Zonen-Nummern eingetragen, dann werden
  Spots aus diesen Zonen unterdrueckt. Je nach Wunsch koennen die
  Cluster-Benutzer dieses Filter ein- und ausschalten. Der Sysop kann
  dieses Filter auch einsetzen, um eine Weitergabe solcher Internet-
  Spots an andere Cluster zu unterdruecken.

  Mit dem Befehl SHOW/DXDEDX kann man feststellen, welche Zonen auf die
  Sperrliste gesetzt wurden. Das Einschalten des Filters - also das
  Ausblenden von Internet-Spots - geschieht mit dem Befehl SET/NODXDEDX
  und das Wiederausschalten des Filters mit SET/DXDEDX. Man beachte,
  dass das Internet-Spot-Filter nur bei der Zustellung der aktuell
  eintreffenden Spots wirkt, nicht jedoch bei spaeteren Abfragen mit
  SHOW/DX.

  Das CLX-Cluster speichert die zuletzt von Ihnen gesetzte Einstellung
  des Filters, unabhaengig von der Haeufigkeit Ihres Einloggens. Sie
  muessen gegebenenfalls die Einstellung selbst von Hand wieder aendern.


  14.  Rufzeichen- und Adressenlisten.

  CLX kann mehrere solcher Listen bereitstellen. Die eine oder andere
  wird der Sysop bereitgestellt haben. Die beiden infrage kommenden
  Befehle sind SHOW/CBA und SHOW/CALLBOOK. Mit dem Befehl SHOW/CALLBOOK
  befragt man eine lokale "Callbook-Datei", die entweder auf der
  Festplatte abgelegt ist, oder auf der "QRZ callbook"-CDROM.  Der
  Befehl SHOW/CBA ist flexibler und kann so eingerichtet werden, dass
  man gegebenenfalls eine Abfrage von mehreren lokal vorhandenen Typen
  von CDROMs oder sogar von einem entfernteren "Callbook Server"
  startet.


  15.  QSL-Informationen.

  Manchmal benoetigt man QSL-Informationen zu einer Station, die man
  gerade gearbeitet oder gehoert hat. Das kann fuer Sie notwendig sein,
  besonders, wenn es ein seltener Kontakt war. Die meisten DX-
  Expeditionen geben einen QSL-Manager an und selbst einige
  Feststationen haben einen QSL-Manager, wenn sie keinen Zugang zu einem
  QSL-Buero haben, oder wenn der Postweg in ihr eigenes Land
  unzuverlaessig ist.  Mit den Befehlen SHOW/QSL und SHOW/ADDRESS ist es
  moeglich QSL-Informationen oder die Adresse fuer bestimmte Stationen
  genannt zu bekommen. Mit SHOW/MANAGER kann man sich zeigen lassen,
  fuer welche DX-Stationen ein bestimmtes Rufzeichen der QSL-Manager
  ist.

  Beispiele:



       show/qsl 5n3cpr
       show/address kp2a
       show/manager w3hnk




  Natuerlich kann es passieren, dass die Datenbank die gewuenschten
  Informationen nicht enthaelt. Wenn Sie eine Station arbeiten und haben
  auch den QSL-Manager erfahren, dann waere es schoen, wenn Sie die
  Datenbank darauf pruefen, ob entsprechendes bereits drin steht.  Wenn
  diese Informationen noch fehlen, dann koennen Sie diese selbst
  eingeben. So wird die Datenbank laufend aktualisiert. Um solche
  Informationen einzugeben, benutzt man den UPDATE-Befehl.  In diesem
  Fall dann UPDATE/QSL:



       update/qsl (Dx-Call) (Manager) (Kommentar)





  Das Feld fuer "Manager" akzeptiert nur ein Wort, weiteres muss in das
  Kommentar-Feld geschrieben werden.
  Beispiel:



       update/qsl rk2fwa dk4vw (direct: maildrop only - fwd to UA2)




  Das Kommentarfeld ist optional, aber die anderen Felder muessen
  vollstaendig beschrieben werden. Nachdem Sie diese Eingabe abgeschickt
  haben, wird sie der Datenbank zugefuegt und dies wird mit dem Prompt
  bestaetigt. Den Eintrag koennen Sie mit dem Befehl SHOW/QSL
  ueberpruefen. Sie koennen auch Adressen der Datenbank zufuegen. Dies
  geschieht mit UPDATE/ADDRESS.

  Beispiel:



       update/address dk4vw




  Danach werden Sie aufgefordert die Eingabe zu machen und diese auf
  einer neuen Zeile mit /exit oder mit dem von Ihnen selbst definierten
  Ende-Befehl abzuschliessen.

  Example:



       update/address dk4vw
       Bitte nun die Informationen zu "dk4vw" eingeben (Ende mit /exit):
         DK4VW
         ULRICH MUELLER
         KREUTZACKER 13
         D-35041 MARBURG
         /exit




  Anschliessend schickt das Cluster das Prompt-Zeichen. Jeder ist
  aufgefordert die Adressen- und QSL-Datenbank auf den neuesten Stand zu
  halten, denn dies hilft allen Benutzern des Clusters.

  Sie koennen veraltetete QSL-Informationen mit dem Befehl CLEAR/QSL
  loeschen. Beim Loeschen einer QSL-Information muessen das Rufzeichen
  der DX-Station und das des Managers angegeben werden.



       clear/qsl (DX-Call) (Manager)





  16.  WWV.

  WWV-Informationen sind fuer jeden ernsthaften DX-er sehr wichtig.
  Diese Informationen koennen von jedem Cluster-Benutzer sehr einfach
  eingegeben werden. Die Abfrage der WWV-Datenbank geschieht auf
  verschiedene Weise.
  16.1.  Eingabe von WWV-Informationen.

  Das Absetzen von WWV-Daten ans Cluster wird mit dem folgenden
  Eingabeformat gemacht:



       wwv sf=?,a=?,k=?,comment;comment




  Dort wo das Fragezeichen steht, setzt man die entsprechenden Werte
  ein.  Das Beispiel macht es sicherlich klar.

  Beispiel:



       wwv sf=72,a=0,k=5,very low;gf quiet





  16.2.  Abrufen von WWV-Informationen.

  Um sich WWV-informationen zeigen zu lassen, benutzt man den Befehl
  SHOW/WWV. Man bekommt so mindestens die letzten 5 WWV-Infos oder mehr,
  wenn gewuenscht.

  Beispiel:



       show/wwv
       show/wwv 10




  Dies bringt die letzten fuenf bzw. zehn WWV-Informationen. Es ist auch
  moeglich diese fuer ein bestimmtes Datum anzeigen zu lassen:

  Beispiel:



       show/wwv 22-jan-1998




  Damit bekommt man die WWV-Daten fuer den 22. Januar 1998.

  Es ist auch moeglich das Maximum oder Minimum waehrend eines
  bestimmten Zeitabschnitts abzufragen.

  Beispiele:



       show/wwv minimum
       show/wwv maximum


  Das bringt von der Datenbank jeweils 5 Minimal- bzw. Maximalwerte.

  Beispiele:



       show/wwv minimum 15
       show/wwv maximum 15




  Damit werden die 5 WWV-Infos des Minimal-/Maximalwerts in den letzten
  15 Tagen genannt.


  17.  Contest-Informationen.

  Ab der Version 3.03 enthaelt CLX eine komplette Contest-Datenbank.
  Man kann z.B. herausfinden, welche Conteste waehrend des laufenden
  Monats stattfinden. Man kann sich fruehere und kommende Contest-
  Termine zeigen lassen. Zusaetzlich zum Termin kann man die Regeln
  eines Contest aus der Datenbank bekommen. Die Zusammenstellung der
  Contest-Regeln  wurde von DF7RX gemacht.

  Der Befehl SHOW/CONTEST wird immer mit einem zusaetzlichem Argument
  verwendet:



       show/contest Jahr
       show/contest Monat
       show/contest *wildcard*         (Zeichen " * " als Platzhalter)
       show/contest Kontestregeln




  Beispiel:



       show/contest mar       fuer Maerz




  Dies bringt folgende Aufstellung:


  Contest Time Table for March 1998
  =================================

   Date      Time      Contest                              Rules-File
  -------------------------------------------------------------------
   Mar  3    1800-2200 Nordic Activity Contest VHF          [nordic]
   Mar  3    1900-2100 YL-CW-Party                          [yl-cw-p]
   Mar  7- 8 0000-2400 ARRL International DX Contest SSB    [arrl]
   Mar  7- 8 0000-2400 Danish SSTV Contest                  [danish]
   Mar  8    0700-0900 UBA Spring Contest CW                [uba-80]
   Mar 10    1800-2200 Nordic Activity Contest UHF          [nordic]
   Mar 10    1900-2200 VRZA Regio - Contest                 [vrza-re]
   Mar 14    1200-1700 DIG-QSO-Party                        [dig-qso]



  Diese Tabelle ist eigentlich selbsterklaerend. In den eckigen Klammern
  der Spalte "Rules-File" steht der File-Name, den man zusaetzlich mit
  angibt, wenn man mit dem Befehl SHOW/CONTEST fuer einen bestimmten
  Contest die Regeln anfordert.

  Beispiel:



       show/contest arrl




  Dies wuerde die Regeln des ARRL-Contest liefern. Es ist ratsam vorher
  das eigene Packet-Programm fuer ein Online-Abspeichern vorzubereiten,
  da manche Regeln sehr lang sind.

  Es ist moeglich die Konteste eines Jahres, eines Monats in einem
  bestimmten Jahr oder durch Nennung mit Platzhalter ( * ) und eines
  Teil-Namens abzufragen.

  Beispiele:



       show/contest 1/97
       show/contest feb
       show/contest *rtty




  Von diesen drei Beispielen wuerde das Beispiel 1 eine Aufstellung der
  Conteste im Januar 1997 liefern. Beispiel 2 bringt dies fuer den
  Februar des laufenden Jahres und das letzte Beispiel 3 zeigt alle
  RTTY-Conteste des laufendes Jahres.


  18.  Hinweise, Ratschlaege und allgemeine Fragen.

  F.Die Befehle scheinen sehr lang zu sein! Kann ich sie abkuerzen?

  A.Natuerlich koennen Sie das und die abgekuerzten Befehle findet man
  im Abschnitt "CLX-Benutzer-Befehle".

  F.Ich bin nicht sicher, ob ich einen Befehl richtig schreibe.  Koennte
  es Probleme machen, wenn ich es ausprobiere?

  A.Sie brauchen beim Ausprobieren nicht aengstlich sein. Das
  schlimmste, was passiert, ist, dass CLX mit einer Fehlermeldung
  antwortet.  Wenn Sie eine Hilfe benoetigen, dann brauchen Sie nur "
  help ", gefolgt von dem fraglichen Befehl (voll ausgeschrieben!),
  eingeben.  Siehe auch im Abschnitt "CLX-Benutzer-Befehle", welche
  Hilfe zur Verfuegung steht.

  F.Wie benutzt ich den Befehl " announce " ?

  A.Sie koennen ihn benutzen, aber bitte nur dann mit seiner /full-
  Option wirklich nur, wenn es wirklich notwendig und sinnvoll ist.  Es
  koennte sonst einen regen Austausch solcher Nachrichten zwischen den
  DX-Clustern ausloesen!

  F.Ich moechte in meinem Funkraum etwas anderes erledigen waehrend ich
  im Cluster eingeloggt bin, aber ich kann deshalb nicht dauernd auf den
  Bildschirm schauen. Wie bekomme ich mit, wenn DX-Meldungen eintreffen?
  A.Benutzen Sie den Befehl SET/BEEP. Sie finden darueber Erlaeuterungen
  im Abschnitt "CLX-Benutzerbefehle". Sie koennen auch einen Alarm beim
  Eintreffen einer DX-Meldung von/ueber eine(r) bestimmte(n) Station
  aktivieren: Siehe SET/ALARM.

  F.Was bedeuten die Zeichen " = " und " - " und " ^ " und " ? " neben
  den Rufzeichen der Cluster (nodes), wenn ich mit dem Befehl
  SHOW/CONFIGURATION? mir diese anzeigen lasse?

  A.Diese Zeichen geben Auskunft ueber die Art und den Zustand der
  Verbindungen (Links) zu anderen DX-Clustern. Eine vollstaendige
  Beschreibung findet man ebenfalls im Abschnitt "CLX-Benutzer-Befehle".

  F.Ich werde laufend wieder vom Cluster getrennt. Was passiert da und
  wie kann ich das abstellen?

  A.Es gibt keine Zeitbegrenzung in CLX-Clustern. Wahrscheinlich hat
  einer der beteiligten Digipeater auf dem Link zu Ihnen wegen
  Inaktivitaet Sie wieder getrennt. Ein Versuch dies zu verhindern waere
  mit dem Befehl " set/alive "  das CLX-Cluster zu veranlassen alle 10
  Minuten Ihnen ein kurzes "Paket" zu schicken. Damit erzeugt man ein
  Minimum an Aktivitaet, wenn sonst nichts vom Cluster zu melden ist.

  F.Ich wurde vom Cluster getrennt und nun kann ich mich nicht mehr neu
  einloggen. Was ist falsch?

  A.Vermutlich denkt CLX, dass Sie noch bei ihm eingeloggt sind und
  erlaubt Ihnen nicht noch ein zweites Mal mit dem gleichen Rufzeichen
  einzuloggen, damit keine "loops" entstehen. Versuchen Sie es mit einem
  anderen Rufzeichen, indem Sie eine SSID-Nummer an das normale
  Rufzeichen anhaengen. Fuer CLX sind DL9ZZZ und DL9ZZZ-1 verschiedene
  Rufzeichen.

  F.Ich habe gesehen, dass in diesem CLX-Handbuch alle Befehle
  kleingeschrieben wurden, aber im Abschnitt "CLX-Benutzer-Befehle" mit
  Gross-Buchstaben geschrieben wird. Warum das?

  A.Es ist voellig gleich, ob Sie gross oder klein schreiben.  Im
  Abschnitt ueber die CLX-Benutzer-Befehlen hat man die Grossschreibung
  gewaehlt, um es deutlicher und leichter lesbar zu machen.

  F.Woran erkenne ich, ob ich die aktuelle Version des CLX-Benutzer-
  Handbuchs habe?

  A.Die Versionsnummer des Handbuchs und der beim Cluster eingesetzten
  Software-Version sollten uebereinstimmen. Mit welcher Version das
  Cluster laeft, erfahren Sie mit dem Befehl SHOW/VERSION.


  19.  CLX Kommandoreferenz






  19.1.  HELP

  Help
  Help <cmd>


  Mit dem HELP-Befehl erhalten Sie detaillierte Erklaerungen zu den
  einzelnen Befehlen des CLX-Systems. HELP alleine bringt diese kurze
  Erklaerung. HELP OVERVIEW zeigt Ihnen eine Befehlsuebersicht aller
  CLX-Kommandos. Fuer alle weiteren Kommandos (auch Subkommandos) steht
  ebenfalls Online-Hilfe zur Verfuegung.

  Achtung: Bei der Anforderung von Hilfe muss das Kommando vollstaendig
  eingegeben werden. HELP SH/DX funktioniert nicht - man muss HELP
  SHOW/DX benutzen.




  19.2.  ANNOUNCE

  Announce
  Announce/Full
  Announce/<node_call>
  Announce/<distro>


  Mit diesem Befehl kann eine Durchsage an alle angeschlossenen
  Stationen geschickt werden. Mit der Erweiterung "/FULL" wird die
  Ansage an alle angeschlossenen Knoten, also ins gesamte Netz
  weitergeleitet. Gibt man das Rufzeichen eines bestimmten Knotens an,
  so wird die Ansage nur dorthin weitergeleitet. Mit der zusaetzlichen
  Angabe eine Distributionsliste kann man Ansagen an die (eingeloggten)
  Mitglieder einer solchen Liste machen.

  Beispiel:



           ANNOUNCE/FULL Good condx on 6 meters today - band open to S.A.







  19.3.  BYE

  Bye
  Quit


  Mit diesem Kommando verabschiedet man sich von CLX. Die schnellere
  Methode ist ein Disconnect am eigenen TNC oder beim Einstieg ueber
  Telnet ein Close-Kommando.




  19.4.  CLEAR

  CLear/QSL <dx-call> <manager>
  CLear/PROFILE


  Zum Loeschen von Daten aus der Datenbank wird dieses Kommando
  verwendet. Um das eigene Benutzerprofil zu loeschen, benutzt man
  ebenfalls CLEAR.







  19.4.1.  CLEAR/PROFILE

  CLear/PROFILE


  Um das eigene Benutzerprofil zu loeschen, benutzt man das Kommando
  CLEAR/PROFILE.

  Beispiel:



           CLEAR/PROFILE               Loescht das Login-Skript







  19.4.2.  CLEAR/QSL

  CLear/QSL <dx-call> <manager>


  Bei der Loeschung von QSL-Eintraegen muss sowohl das Rufzeichen der
  DX-Station wie die Manager-Info eingegeben werden.

  Beispiel:



           CLEAR/QSL LX7A DL7MAE       Loescht diesen Eintrag aus der QSL-Datenbank







  19.5.  CONFERENCE

  CONFERence
  CONFERence <name>


  Dieser Befehl schaltet Sie in den Conference-Mode.  Der Conference-
  Mode ermoeglicht es, mit mehreren Stationen gleichzeitig eine
  Unterhaltung zu fuehren. Alles, was Sie schreiben geht an alle anderen
  Stationen, die sich ebenfalls im Conference-Mode befinden.

  Anders als bei PacketCluster, koennen bei CLX mehrere Konferenzen
  gleichzeitig aktiv sein. Welche Konferenzrunde ausgewaehlt wird, kann
  mit dem zusaetzlichen Parameter <name> festgelegt werden.

  Innerhalb des Conference-Modes koennen CLX-Kommandos durch Maskieren
  mit "*" ausgefuehrt werden. Mit dem Kommando *SH/DX/20 erhaelt man die
  20 letzten DX-Meldungen, ohne dazu den Conference-Mode verlassen zu
  muessen.







  19.6.  CONNECT

  CONNECT <callsign>


  Dieses Kommando dient dazu, den Connectaufbau zu einem anderen
  Linkpartner anzustossen. CLX baut diese Verbindungen normalerweise
  selbstaendig auf, jedoch kann es zum Testen notwendig sein, die
  Verbindung von Hand anzustossen, um Wartezeiten zu vermeiden.

  Dies ist ein privilegiertes Kommando.




  19.7.  CREATE

  CREATE/UDT <tablename>[/<flags>] [<cmnt>]
  CREATE/!UDT <tablename>[/<flags>] [<cmnt>]
  DESTROY/UDT <tablename>
  INFO/UDT <tablename>


  Diese Kommandos werden benutzt zum Administrieren von selbst
  angelegten Datenbanken. Der Sysop kann beliebige Datenbanken mit dem
  Kommando CREATE/UDT anlegen. Zusaetzlich koennen Lese- und
  Schreibrechte definiert werden sowie ein Kommentar, der beim
  SHOW/COMMANDS-Kommando ausgegeben wird.

  Die  Lese- und Schreib-Flags sind wie folgt definiert:



           ++      Benutzer koennen die Tabelle lesen und beschreiben.
           +-      Benutzer koennen die Tabelle nur lesen.
           -+      Benutzer koennen die Tabelle nur beschreiben (sinnvoll?).
           --      Benutzer koennen die Tabelle weder lesen noch beschreiben.




  Die Einschraenkungen gelten nur fuer normale Benutzer, privilegierte
  Benutzer koennen immer die Tabellen lesen und schreiben.

  UDT's koennen auch ein executable-Attribut besitzen, was die
  Definition von Aliasen ermoeglicht oder, eine Datenbank unter einem
  bestimmten Kommando an andere Knoten zu exportieren. Hierfuer wird das
  Kommando CREATE/!UDT benutzt.

  DESTROY/UDT loescht eine Datenbankdefinition und auch die zugehoerigen
  Daten. Diese sind dann nicht mehr vorhanden.

  INFO/UDT zeigt schliesslich Informationen ueber die Tabelle an, wie
  zum Beispiel Zahl der Eintraege, wann die Tabelle erzeugt wurde,
  Zugriffsrechte usw.

  CREATE/UDT und DESTROY/UDT sind privilegierte Kommandos, INFO/UDT kann
  auch von normalen Benutzern verwendet werden.




  19.8.  DB_MAINT

  DB_MAINT

  Ein menuegefuehrtes Datenbank-Pflegeprogramm um verschiedene
  Routineaufgaben zu erledigen, sowohl Statistik als auch gelegentliche
  Aufraeumarbeiten wie das Loeschen alter Benutzerdaten, alter Mails,
  Kuerzen des User-Logs und Anzeigen der Daten in den verschiedenen
  Tabellen. Normalerweise gibt es, um Uebertragungszeit zu sparen, nur
  einen einzeiligen Prompt. Das Menue erscheint erst nach Eingabe von
  "h" (Help).

  Dies ist ein privilegiertes Kommando.




  19.9.  DELETE

  DELete <nr1,nr2,...nrX>
  DELete/NODE <nr1,nr2,...nrX>
  DELele/BULLetin <filename>
  DELele/BULLetin <year>/<filename>


  Mit dem DELETE-Kommando werden Nachrichten geloescht. Sie koennen eine
  Nachricht nur dann loeschen, wenn sie entweder von Ihnen verfasst
  wurde oder an Sie gerichtet ist. Es koennen mehrere Nachrichten in
  einen Befehl geloescht werden, indem man die Nachricht-Nummern mit
  Komma getrennt angibt.

  Befindet sich eine Nachricht nicht im lokalen Directory sondern in
  einer Forwarding-Queue, so kann man die Nachricht mit DIR/NODE
  auflisten lassen und mit DELETE/NODE loeschen.

  DELETE/BULLETIN erlaubt Dateien aus dem Bereich fuer DX-Bulletins zu
  loeschen. Dies ist ein privilegiertes Kommando.

  Beispiel:



           DELETE 803                      Loesche Nachricht Nr.803
           DELETE 803,805,806              Loesche Nachrichten Nr. 803, 805 und 807
           DELETE/NODE 1205                Loesche Nachrichten Nr. 1205 aus der
                                           Forwarding-Queue
           DELETE/BULLETIN OPDX352.98      Loesche das Bulletin mit dem Namen
                                           "opdx352.98" aus dem Verzeichnis des
                                           laufenden Jahres.
           DELETE/BULLETIN 1997/OPDX324.97 Loesche das Bulletin mit dem Namen
                                           "opdx324.97" aus dem Verzeichnis fuer 1997.







  19.10.  DESTROY

  DESTROY: -> CREATE.




  19.11.  DIRECTORY

  DIRectory
  DIRectory/<n>
  DIRectory/NEW
  DIRectory/OWN
  DIRectory/OWN/<n>
  DIRectory/ <call>
  DIRectory/<n> <call>
  DIRectory/NODE
  DIRectory/NODE <node_call>


  Mit dem Kommando DIRECTORY wird eine Liste der fuenf neuesten
  Nachrichten (Messages) ausgegeben. CLX unterscheidet private
  Nachrichten nicht von oeffentlichen Nachrichten, d.h. jeder kann alles
  lesen und alles sehen.

  Mit dem zusaetzlichen Parameter <n> kann die Zahl der angezeigten
  Nachrichten gewaehlt werden. DIRECTORY/10 listet beispielsweise die
  letzten 10 Nachrichten auf.  Das Kommando DIRECTORY/NEW listet alle
  Nachrichten seit dem letzten DIRECTORY/NEW-Befehl auf.

  Andere Erweiterungen sind: DIR/OWN, wo nur eigene Nachrichten
  angezeigt werden, und DIR <call>, wo Nachrichten von und an <call>
  aufgelistet werden.

  Vom Empfaenger bereits gelesene Nachrichten sind durch einen Strich
  neben der Nachricht-Nr. gekennzeichnet.  Hinter diesem Symbol befindet
  sich ein Zaehler, der angibt, wie oft diese Nachricht schon ausgelesen
  wurde.

  Nachrichten, die an einen anderen Cluster-Knoten weitergeleitet
  werden, koennen nur mit dem Kommando DIRECTORY/NODE <node_call>
  sichtbar gemacht werden. Diese Nachrichten befinden sich physikalisch
  in einem speziellen Spool-Bereich und werden nach dem erfolgreichen
  Forwarden dort geloescht.

  DX-Bulletins werden in einem besonderen Dateibereich gespeichert.
  Eine Uebersicht ueber diesen Bereich ist mit dem Kommando
  DIRECTORY/BULLETIN moeglich. Als optionales Argument muessen
  mindestens drei fuehrende Zeichen des Dateinamens angegeben werden.
  Es kann auch eine Jahreszahl (vierstellig) angegeben werden.

  Beispiel:



           DIRECTORY                     Listet die fuenf neuesten Nachrichten auf
           DIRECTORY/20                  Listet die 20 neuesten Nachrichten auf
           DIRECTORY/NEW                 Listet alle neuen Nachrichten auf
           DIRECTORY/OWN                 Listet alle eigenen Nachrichten auf
           DIRECTORY DL7MAT              Listet Nachrichten von oder an DL7MAT
           DIRECTORY/NODE                Listet Nachrichten auf, die geforwardet werden
                                         sollen
           DIRECTORY/NODE DB0CLX         Listet Nachrichten auf, die zu einem spaeteren
                                         Zeitpunkt an DB0CLX geforwardet werden
           DIRECTORY/BULLETIN opdx*      Listet alle DX-Bulletins, die auf die
                                         Dateimaske "opdx*" aus dem laufenden Jahr
                                         passen.
           DIRECTORY/BULLETIN 1997/opdx* Listet alle DX-Bulletins auf dem Jahr 1997                                      auf, die auf die Dateimaske "opdx*" passen.










  19.12.  DISCONNECT

  DISCONNECT <callsign>


  Dieses Kommando dient zum sofortigen Disconnecten eines bestimmten
  Rufzeichens, entweder eines Benutzers oder eines Linkpartners. Die
  Station wird verabschiedet, als haette sie sich mit BYE ausgeloggt.
  Das Kommando kehrt uebrigens immer zurueck mit der Meldung
  "Disconnecting..." obwohl die Station ggf. gar nicht eingeloggt ist.
  Pruefen Sie ggf. mit SHOW/USERS nach, ob das Kommando erfolgreich war.

  Dieses Kommando ist privilegierten Benutzern vorenthalten.




  19.13.  DX

  DX <call> <freq> [<rmx>]


  Mit dem DX-Kommando werden DX-Ansagen eingegeben. Die Ansage von DX-
  Informationen erfolgt nach einem bestimmten Schema, das immer
  Rufzeichen und Frequenz beeinhaltet, evtl. ergaenzt durch weitere
  Bemerkungen.

  Die Ansage wird sofort an alle angeschlossenen Stationen verteilt
  (auch an Sie, zur Kontrolle). Informationen, die nicht so
  schematisiert werden koennen gibt man am besten mit dem Kommando
  ANNOUNCE ein.

  Die Frequenzangabe erfolgt in kHz. Falls die Frequenz auf 100 Hz genau
  eingegeben werden soll, muss die 100-Hz-Stelle durch einen
  Dezimalpunkt getrennt werden. Fuer weitere Informationen (z.B.  QSL-
  Information, QSX etc.) steht ein Platz von maximal 28 Zeichen zur
  Verfuegung; was laenger ist, wird rechts abgeschnitten.

  Beispiel:



           DX EA8ZS 3535.3
           DX A61AJ 7013.7 up







  19.14.  GET

  GET: -> PUT.




  19.15.  GREP

  GREP <pattern>


  Mit dem GREP-Kommando kann man DX-Informationen aus DX-Bulletin-
  Dateien ausfiltern. Indem man ein Muster angibt, werden alle Bulletin-
  Dateien nach diesem Muster durchforstet und alle Zeilen, die den
  entsprechenden Text enthalten ausgegeben unter Angabe des Dateinamens,
  in dem sie vorgekommen sind.

  Dies ist ein nuetztliches Werkzeug, wenn man auf der Suche nach
  bestimmten DX-Informationen ist und man auf eine (hoffentlich
  vollstaendige) Sammlung von DX-Bulletins zurueckgreifen kann.

  Im Gegensatz zu allen anderen CLX-Kommandos spielt hier die
  Schreibweise (Gross-/Kleinschrift) eine Rolle, d.h. die Suche nach
  "DF7RX" wird ein anderes Ergebnis bringen als die Suche nach "df7rx".

  Beispiel:



           GREP DF7RX         Durchsuche alle Bulletins nach dem String "DF7RX".







  19.16.  INFO

  INFO: -> CREATE.




  19.17.  LS

  LS: -> GET.




  19.18.  MONITOR

  MONITOR <callsign>


  Dieses Programm dient dazu, die Aktivitaeten eines Benutzers oder ggf.
  auch Linkpartners zu verfolgen. Das Kommando bentzt die Syslog-
  Ausgaben in der Datei  clx_us/log/io.log. Wenn diese Datei nicht
  existiert, so kehrt das Programm mit einer Fehlermeldung zurueck.

  Nach Eingabe des Komandos wird alles was von der beobachteten Station
  kommt oder was zu ihr hingeht, mitgeschrieben, mit einer maximalen
  Bildschirmbreite von 78 Zeichen. Wenn Sie sich entschliessen, ein
  anderes Rufzeichen zu verfolgen, benutzen Sie das Kommando "f
  <callsign>".  Um MONITOR zu verlassen, benutzen Sie "q".

  Solange MONITOR laeuft, sind keine weiteren CLX-Kommandos erreichbar.
  Allerdings werden DX-Meldungen und Announcements weiterhin ausgegeben.

  MONITOR ist ein privilegiertes Kommando.




  19.19.  PUT

  GET <filename>
  LS <filename>
  PUT <filename>
  RM <filename>


  Dies sind privilegierte Kommandos.

  Diese vier Kommandos greifen auf Dateien und Verzeichnisse unterhalb
  des  /clx_us/box-Verzeichnisses zu. Das box-Verzeichnis enthaelt
  verschiedene Dateisysteme, wie zum Beispiel das Mail-System,
  Forwarding-Spool, Login-Scripts, die Einschaltmeldung, Hilfe-Dateien
  und in nacher Zukunft auch DX-Bulletins.

  Das LS-Kommando listet Dateien auf, GET gibt sie aus, PUT erzeugt oder
  ueberschreibt eine Datei und RM loescht sie. Dies sind sozusagen
  "rohe" Kommandos, die man im Notfall benutzt, um z.B. das Profil eines
  Benutzers zu loeschen oder neu zu erzeugen oder Dateien aus der
  Forwarding-Queue fuer einen anderen Node zu loeschen. Verwechseln Sie
  diese Kommandos aber nicht mit den aehnlich lautenden Betriebssystem-
  kommandos. Der Unterschied liegt darin, dass CLX sowohl die Dateien
  physikalisch loescht, als auch diese aus der Datenbank austraegt.
  Wird nur eine der beiden Aktionen allein durchgefuehrt, so entsteht
  eine Inkonsistenz und diese wird dann erst beim naechsten Start von
  CLX bemerkt und repariert.




  19.20.  PW

  PW
  PW OFF


  Das PW-Kommando wird benutzt zur Initialisierung des Baycom
  Passwortdialogs.  Falls ein Baycom-Passwort vom Sysop vorgegeben
  wurde, so fragt CLX nach fuenf Positionen im Passwort ab. Als Antwort
  sollen diese fuenf Zeichen, optional von "Rauschen" umgeben (d.h.
  zufaellige Buchstaben und Zeichen), zurueckgesandt werden. Wird das
  korrekte Passwort eingegeben, so befindet man sich anschliessend im
  Sysop-Modus.

  PW OFF schaltet die Privilegierung wieder ab.

  Der Sysop-Level ist auch ueber das SET/PRIVILEGE-Kommando zugaenglich,
  hier wird allerdings eine andere Autorisierung verwandt.




  19.21.  QUIT

  QUIT: -> BYE.




  19.22.  RCMD

  RCMD/<node_call> <command>


  Das RCMD-Kommando dient zum Ausfuehren eines Kommandos an einem
  anderen Cluster im Netzwerk. Die Ausfuehrung ist auf einige Kommandos
  beschraenkt, es koennen auch keine privilegierten Kommandos
  ausgefuehrt werden. Die Ausgabe des Kommandos wird an den Benutzer
  zurueckgesandt, wobei das Rufzeichen des sendenden Knotens
  vorangestellt wird.
  Beispiel:



           RCMD/DB0CLX SHOW/Users           Sendet ein Kommando zu DB0CLX




  Die Antwort sieht wie folgt aus:



           Remote command sent to db0clx.
           dl6rai de db0bcc   19-Jul-1998 0824Z   clx >
           db0clx: User:
           db0clx:     db0wgs-15     dk2wv    oe5ukl     dl5no     dj0zy    ik5pwl
           db0clx:     dk2oy
           db0clx: dl6rai de db0clx   19-Jul-1998 0824Z   clx >







  19.23.  READ

  Read <#msg>


  Mit dem READ-Befehl werden Nachrichten gelesen, die mit dem DIRECTORY-
  Befehl angezeigt werden. Als Parameter ist die Nummer der Nachricht
  mit anzugeben.




  19.24.  REPLY

  REPly <#msg>
  REPly/DELete <#msg>


  Mit REPLY wird eine vorhandene (und meistens soeben gelesene)
  Nachricht beantwortet. Dabei werden Absender und Empfaenger vertauscht
  und der Titel mit dem Praefix ">:" versehen.  Im Gegensatz zu
  PacketCluster muss man die Nachricht-Nummer, auf die geantwortet
  werden soll, mit angeben.

  Wird der optionale Parameter /DELETE mit angegeben, so wird die
  beantwortete Nachricht gleich geloescht.

  Beispiel:



           REPLY 807          Bereitet eine Antwort auf Nachricht 807 vor.
           REPLY/DELETE 807   Bereitet eine Antwort auf Nachricht 807 vor
                              und loescht Nachricht 807 nach erfolgreicher
                              Eingabe dieser Nachricht.





  19.25.  RM

  RM: -> GET.




  19.26.  SEND

  Send <call> <titel>
  Send <call>><node_call> <titel>
  Send <call>@<node_call> <titel>
  Send/Copy <#msg> <call>


  Dieses Kommando dient zum Verfassen einer Nachricht. Anders als bei
  PacketCluster muss in einer Zeile das Zielrufzeichen und der Titel der
  Nachricht angegeben werden. Der Titel darf eine maximale Laenge von 30
  Zeichen nicht ueberschreiten.

  Das System fordert Sie anschliessend zur Eingabe der Nachricht auf.
  Zum Beenden benutzen Sie "/exit" am Beginn einer neuen Zeile, ctrl-Z
  oder "***end". Die verfasste Nachricht koennen Sie nun mit DIR/OWN
  auflisten und mit READ lesen. Zum Abbrechen der Eingabe benutzen Sie
  ctrl-Y oder "/abort" am Beginn einer neuen Zeile.

  Im Gegensatz zu PacketCluster unterscheidet CLX private Nachrichten
  nicht von oeffentlichen Nachrichten. Alle Nachrichten koennen von
  allen Benutzern aufgelistet und gelesen werden. Loeschen kann eine
  Nachricht jedoch nur der Verfasser oder der Empfaenger.

  Soll die Nachricht an einen anderen Cluster geforwardet werden so ist
  das Forward-Symbol ">" oder "@" zu benutzen. Dabei darf zwischen den
  beiden Rufzeichen und dem Groesser-Zeichen kein Leerzeichen sein.
  Nachrichten an Benutzer, fuer die in der Datenbank ein Home-Node-
  Eintrag vorliegt, werden automatisch dorthin geforwardet.

  Eine Kopie der Nachricht <#msg> kann man mit SEND/COPY an einen
  anderen User weiterleiten.

  Beispiel:



           SEND DL6RAI So ein Mist!       Leitet eine Nachricht an DL6RAI mit
                                          dem Titel "So ein Mist!" ein
           SEND DJ0ZY@DB0CLX Hallo        Leitet eine Nachricht an DJ0ZY
                                          ein, die an DB0CLX geforwardet
                                          wird mit dem Titel "Hallo".
           SEND/COPY 807 DL2NBU           Sendet eine Kopie der Nachricht 807
                                          an DL2NBU







  19.27.  SET

  SET/...


  Das SET-Kommando erlaubt die Aenderung von benutzerspezifischen
  Einstellungen. Es gibt derzeit folgende Kommandos:

           SET/ALARM
           SET/ALIVE, SET/NOALIVE
           SET/ANSI, SET/NOANSI
           SET/BEEP, SET/NOBEEP
           SET/CHARSET
           SET/DISTRO, SET/NODISTRO
           SET/DX_ANNOUNCE, SET/NODX_ANNOUNCE
           SET/EXIT
           SET/FILTER, SET/NOFILTER
           SET/HERE, SET/NOHERE
           SET/HOME_NODE
           SET/LANGUAGE
           SET/LOCATION
           SET/LOGIN_ANNOUNCE, SET/NOLOGIN_ANNOUNCE
           SET/NAME
           SET/PRIVILEGE, SET/NOPROVILEGE
           SET/QTH
           SET/SPOTS, SET/NOSPOTS
           SET/TALKTIME




  Weitere Hilfe kann mit dem HELP-Kommando abgerufen werden, z.B.  HELP
  SET/LANGUAGE.




  19.27.1.  SET/ALARM

  SEt/ALarm <string>


  Mit Hilfe dieses Kommandos kann man auf das Auftauchen eines
  bestimmten Strings warten, sei es ein Rufzeichen oder eine andere
  interessante Bezeichnung. Es wird bei folgenden Ereignissen geprueft:



           1. Logins/Logouts
           2. DX Meldungen (Rufzeichen und Kommentarfeld)
           3. Announce




  Das kann nuetzlich sein, wenn Sie auf ein bestimmtes seltenes DX-
  Rufzeichen warten oder auf das Einloggen eines Freundes. Das Such-
  muster ist unabhaengig von Gross- und Kleinschreibung und es wird ein
  langer Piepston erzeugt (3 mal ctrl-G), wenn das Ereignis eintritt.

  Die Alarmfunktion kann mit dem Kommando SET/NOALARM wieder
  abgeschaltet werden. Die Einstellung ist nicht permanent, d.h. nach
  dem naechsten Logout ist der Alarm abgeschaltet.




  19.27.2.  SET/ALIVE

  SEt/ALive [<char>]


  Dieses Kommando schaltet einen Keep-Alive-Timer ein. Ist er
  eingeschaltet, dann sendet CLX alle zehn Minuten eine binaere 1 (ctrl-
  A), damit die Linkverbindung stehenbleibt. Gibt man beim Kommando ein
  Zeichen an, wird statt der Null dieses Zeichen ausgesandt.

  Beispiel:



           SET/ALIVE 13     Stellt ein, dass CLX alle zehn Minuten einen
            -- oder --      Wagenruecklauf/Zeilenvorschub sendet.
           SET/ALIVE 0xd







  19.27.3.  SET/ANSI

  SEt/ANSI


  Dieses Kommando dient zum Einschalten von Farbattributen fuer DX-
  Meldungen, Announcements und Talks. Es funktioniert nur bei ANSI-
  konformen Terminals.  Die Einstellung ist permanent und wird im
  Benutzerprofil abgespeichert.




  19.27.4.  SET/BEEP

  SEt/BEep


  Schaltet einen Piepston (Klingel) fuer TALK, DX und ANNOUNCE-Meldungen
  ein. Defaultmaessig ist die akkustische Warnung abgschaltet.
  Abhaengig von der Art der Meldung werden unterschiedlich viele
  Klingelzeichen gesendet:



            Announce = ^G
                Talk = ^G
                  DX = ^G^G
           Neue Post = ^G^G^G







  19.27.5.  SET/CHARSET

  SEt/CHARSet <charset>
  SEt/CHARSet


  Hiermit wird der gewuenschte Zeichensatz fuer Umlaute und
  Sonderzeichen eingeschaltet. Per Default sendet CLX die Umlaute im
  IBM-Format, so dass die meisten Benutzer diesen Parameter nie
  veraendern muessen. Falls man jedoch unter Unix arbeitet und
  merkwuerdige Sonderzeichen auf dem Bildschirm erscheinen, kann man
  hierdurch evtl. Besserung erreichen. Es sind folgende Zeichensaetze in
  CLX definiert: IBM, ISO und DIN. Ohne Argument schaltet das System
  wieder auf den Default-Zeichensatz zurueck.

  Beispiel:



           SET/CHARSET ISO







  19.27.6.  SET/DISTRO

  SET/DISTRO <listname> <callsign>
  SET/NODISTRO <listname> <callsign>


  Fuegt ein Rufzeichen zu einer Verteilerliste hinzu oder traegt es aus.
  Wenn die Liste vorher nicht existiert, so wird sie automatisch
  angelegt, und wenn das letzte Mitglied von der Liste geloescht ist,
  wird die Liste selbst ebenfalls geloescht. Die Rufzeichen muessen
  einzeln angegeben werden.

  Dies ist ein privilegiertes Kommando.

  Beispiele:



           SET/DISTRO UKW DL5MAE       Setzt DL5MAE auf die UKW-Liste
           SET/NODISTRO UKW DL5MAE     Loescht DL5MAE von der UKW-Liste







  19.27.7.  SET/DX_ANNOUNCE

  SEt/DX_announce


  Dieses Kommando schaltet die Ausgabe von DX-Meldungen wieder ein, wenn
  Sie diese durch ein frueheres SET/NODXANNOUNCE-Kommando abgeschaltet
  haben.




  19.27.8.  SET/DXDEDX

  SEt/DXDedx


  Wenn Sie frueher mit dem Kommando SET/NODXDEDX DX-Meldungen aus
  anderen Kontinenten unterdrueckt haben, dann koennen Sie sie mit
  SET/DXDEDX wieder zuschalten.





  19.27.9.  SET/EXIT

  SEt/EXit <string>


  Dieses Kommando gestattet Ihnen, einen anderen als den sonst uebliche
  Exit-String einzugeben zum Beenden von Nachrichten usw. Der Default
  ist "/exit" oder ctrl-Z am Anfang einer neuen Zeile.

  Beispiel:



           SET/EXIT ***end          Setzt den Exit-String auf "***end"








  19.27.10.  SET/FILTER

  SEt/FIlter <nr1,nr2,..,nrX>
  SEt/NOFIlter <nr1,nr2,..,nrX>


  Dieses Kommando dient zum Einstellen von Filtern fuer DX-Meldungen.
  Es geht hier darum, dass mit diesen Filtern bestimmte Meldungen
  ausgeblendet werden koennen.

  Bevor man etwas einstellt, sollte man sich mit SHOW/FILTERS ueber die
  vorhandenen Filter einen Ueberblick verschaffen. Standardmaessig sind
  bei CLX volgende Filter vorhanden:



           Filter   Bedeutung
           -------------------------------------
             1      VHF 144.000 MHz und oberhalb
             2      HF  30.000 MHz und unterhalb
             3      TOP Band: 1.800-2.000 MHz
             4      alle CW Bereiche
             5      alle SSB Bereiche
             6      alle RTTY Bereiche
             7      die drei WARC-Baender
             8      das sechs Meter Band
           -------------------------------------




  Ihr Sysop kann evtl. weitere Filter definiert haben, das koennen Sie
  an der Ausgabe von SHOW/FILTERS feststellen.

  Wenn Sie sich nun entschlossen haben, welche Filtereinstellungen
  gewaehlt werden sollen, benutzen Sie das Kommando wie folgt:



           SET/FILTER 4,6




  Dies schaltet das CW- und RTTY-Filter ein, es kommen jetzt also nur
  noch SSB-Meldungen durch. Um die Meldungen noch weiter einzugrenzen
  koennen Sie weitere Filter setzen, die einfach an die bestehenden
  angefuegt werden:



           SET/FILTER 1,3




  Die Einstellung ist nun 1,3,4 und 6 mit folgender Bedeutung: Es werden
  nur noch SSB-Meldungen auf den Kurzwellenbaendern von 10 bis 80 meter
  einschliesslich der WARC-Baender durchgelassen, alle anderen Meldungen
  werden nicht an Sie gesendet.

  Um Ihre momemtanen Filtereinstellungen abzurufen, benutzen sie das
  Kommando SHOW/FILTER, und um Filtereinstellungen wieder
  zurueckzunehmen, verwenden Sie SET/NOFILTER mit den entsprechenden
  Filternummern. Um alle Filter wieder abzuschalten verwenden Sie
  schliesslich SET/NOFILTER alleine. Die Filtereinstellungen bleiben
  permanent gespeichert, Sie muessen sie nicht bei jedem Login neu
  einstellen wie es bei AK1A PacketCluster war.




  19.27.11.  SET/HERE

  SEt/HERE


  Mit diesem Kommando melden Sie sich wieder an der Station zurueck.
  Weitere Hinweise siehe HELP SET/NOHERE.




  19.27.12.  SET/HOME_NODE

  SEt/HOME_node <call>
  SEt/HOME_node


  Gibt an, auf welchen CLX- oder PacketCluster-Knoten Ihre
  Postnachrichten eintreffen sollen. Diese Information wird auch an die
  angeschlossenen Knoten mitgeteilt. Falls kein Rufzeichen bei dem
  Kommando mit angegeben wird, wird die momentan eingetragene
  Einstellung geloescht.

  Wird nicht explizit vom Benutzer ein Home-Node gesetzt, so geht CLX
  nach folgender Strategie vor: Es werden die Logins mitgezaehlt. Loggen
  Sie fuenfmal hintereinander bei dem gleichen Node ein, so geht CLX
  davon aus, dass die ihr Home-Node ist. Es wird weiterhin mitgezaehlt,
  und wenn Sie dann fuenfmal hintereinander woanders eingeloggt haben,
  dann wird die Information entsprechend angepasst.

  Falls Sie aber den Home-Node haendisch gesetzt haben, so wird diese
  Information nicht geaendert.






  19.27.13.  SET/LANGUAGE

  SEt/LAnguage <language>
  SEt/LAnguage


  Mit diesem Kommando kann man die verwendete Sprache die fuer Help-
  Files sowie Systemmeldungen benutzt wird, umschalten. Mit dem Kommando
  SHOW/LANGUAGES kann man ausgeben, welche Sprachen ueberhaupt vorhanden
  sind. Mit SET/LANGUAGE ohne weitere Angabe, wird die Sprache wieder
  zurueck auf Default gesetzt, i. ag. Englisch.




  19.27.14.  SET/LOCATION

  SEt/LOCation <coordinates or qth locator>


  Mit diesem Kommando koennen geographische Koordinaten in Grad und
  Minuten Laenge und Breite eingegeben werden. Diese Information wird
  zum Beispiel benutzt bei der Berechnung von Sonnenauf- und
  Untergangszeiten, Beamrichtungen und Entfernungen oder
  Ausbreitungsvorhersagen.

  Eine komfortable Alternative ist die Eingabe des sechstelligen QTH-
  Kenners statt Laenge und Breite. Der QTH-Kenner wird intern in Laenge
  und Breite umgerechnet.

  Beispiel:



           SET/LOCATION 48 34 N 12 12 E
           SET/LOCATION JN58UD







  19.27.15.  SET/LOCKOUT

  SET/LOCKOUT <callsign>
  SET/NOLOCKOUT <callsign>


  Dies ist ein privilegiertes Kommando und wird dazu benutzt, das Flag
  "login_ignored" im Eintrag fuer dieses Rufzeichen zu setzen, so dass
  Connectversuche von dieser Station ignoriert werden. Der Connect kommt
  zwar zustande wird dann aber sofort ohne weitere Ausgaben abgebrochen.

  Um das Rufzeichen wieder zuzulassen, benutzt man das Kommando
  SET/NOLOCKOUT.

  Beispiel:



           SET/LOCKOUT dl6rai           Sperrt das Rufzeichen DL6RAI aus
           SET/NOLOCKOUT dl6rai         Erlaubt wieder Connects von DL6RAI



  19.27.16.  SET/LOGIN_ANNOUNCE

  SEt/LOGin_announce


  Mit diesem Kommando kann man User Logins und Logouts mitverfolgen.
  Jeder Login oder Logout eines Benutzers erzeugt eine Meldung nach dem
  Muster



           Login um 1929Z: DL6RAI
           Logout um 1930Z: DK2OY




  Um die Meldungen wieder abzuschalten, benutzt man SET/NOLO-
  GIN_ANNOUNCE.  An einem gut besuchten Knoten kann das eine Menge
  Datenverkehr erzeugen, deshalb Vorsicht!




  19.27.17.  SET/NAME

  SEt/NAME <name>


  Mit diesem Kommando gibt man seinen Vornamen ein. Diesen benutzt CLX
  bei der Begruessung. Ist kein Name angegeben, so benutzt CLX als
  Default-Namen "om".




  19.27.18.  SET/NOALARM

  SEt/NOALarm


  Schaltet eine mit SET/ALARM gesetzten Alarmfunktion ab.




  19.27.19.  SET/NOALIVE

  SEt/NOALive


  Dieses Kommando schaltet den Keep-Alive-Timer wieder aus.




  19.27.20.  SET/NOANSI

  SEt/NOANSI


  Dieses Kommando schaltet die ggf. vorher mit SET/ANSI aktivierten
  Farbeinstellungen wieder ab.



  19.27.21.  SET/NOBEEP

  SEt/NOBEep


  Schaltet einen Piepston (Klingel) fuer TALK, DX und ANNOUNCE-Meldungen
  wieder aus.




  19.27.22.  SET/NODISTRO

  SET/NODISTRO: -> SET/DISTRO.




  19.27.23.  SET/NODX_ANNOUNCE

  SEt/NODX_announce


  Dieses Kommando schaltet die Ausgabe von DX-Meldungen aus. Dies ist
  nuetzlich, wenn Sie z.B. eine laengere Nachricht ungestoert lesen
  wollen und keine DX-Meldungen dazwischen haben wollen. Das Kommando
  ist permanent, d.h. auch beim naechsten Login kommen solange keine DX-
  Meldungen mehr, bis diese wieder mit SET/DXANNOUNCE zugeschaltet
  werden.




  19.27.24.  SET/NODXDEDX

  SEt/NODXDedx


  Dieses Kommando kann benutzt werden um sogenannte Internet Spots (DX-
  Meldungen, die meistens via Internet transportiert werden und aus ganz
  anderen Teilen der Welt kommen) fuer sich persoenlich abzuschalten.
  DX-Meldungen aus bestimmten WAZ-Zonen werden dann nicht an Sie
  ausgesendet, wenn Sie diese mit dem Kommando SET/NODXDEDX abgeschaltet
  haben. Per Default werden alle DX-Meldungen ausgesandt.

  Diese Einstellung wird uebrigens in Ihrem Benutzereintrag in der
  Datenbank gespeichert, sie brauchen diese Einstellung also nur ein
  einziges mal vornehmen.

  Wenn zum Beispiel der Sysop die Zonen 03, 04, 05 und 25 als DX-Zonen
  definiert hat, und Sie das  NO-DX-de-DX-Filter eingestellt haben,
  erhalten Sie keine Spots mehr aus USA und Japan. Um herauszufinden,
  welche Zonen als DX-Zonen deklariert sind, benutzen Sie das Kommando
  SHOW/DXDEDX.




  19.27.25.  SET/NOFILTER

  SEt/FIlter <nr1,nr2,..,nrX>
  SEt/NOFIlter <nr1,nr2,..,nrX>


  Dieses Kommando dient zum Einstellen von Filtern fuer DX-Meldungen.
  Es geht hier darum, dass mit diesen Filtern bestimmte Meldungen
  ausgeblendet werden koennen.

  Bevor man etwas einstellt, sollte man sich mit SHOW/FILTERS ueber die
  vorhandenen Filter einen Ueberblick verschaffen. Standardmaessig sind
  bei CLX volgende Filter vorhanden:



           Filter   Bedeutung
           -------------------------------------
             1      VHF 144.000 MHz und oberhalb
             2      HF  30.000 MHz und unterhalb
             3      TOP Band: 1.800-2.000 MHz
             4      alle CW Bereiche
             5      alle SSB Bereiche
             6      alle RTTY Bereiche
             7      die drei WARC-Baender
             8      das sechs Meter Band
           -------------------------------------




  Ihr Sysop kann evtl. weitere Filter definiert haben, das koennen Sie
  an der Ausgabe von SHOW/FILTERS feststellen.

  Wenn Sie sich nun entschlossen haben, welche Filtereinstellungen
  gewaehlt werden sollen, benutzen Sie das Kommando wie folgt:



           SET/FILTER 4,6




  Dies schaltet das CW- und RTTY-Filter ein, es kommen jetzt also nur
  noch SSB-Meldungen durch. Um die Meldungen noch weiter einzugrenzen
  koennen Sie weitere Filter setzen, die einfach an die bestehenden
  angefuegt werden:



           SET/FILTER 1,3




  Die Einstellung ist nun 1,3,4 und 6 mit folgender Bedeutung: Es werden
  nur noch SSB-Meldungen auf den Kurzwellenbaendern von 10 bis 80 meter
  einschliesslich der WARC-Baender durchgelassen, alle anderen Meldungen
  werden nicht an Sie gesendet.

  Um Ihre momemtanen Filtereinstellungen abzurufen, benutzen sie das
  Kommando SHOW/FILTER, und um Filtereinstellungen wieder
  zurueckzunehmen, verwenden Sie SET/NOFILTER mit den entsprechenden
  Filternummern. Um alle Filter wieder abzuschalten verwenden Sie
  schliesslich SET/NOFILTER alleine. Die Filtereinstellungen bleiben
  permanent gespeichert, Sie muessen sie nicht bei jedem Login neu
  einstellen wie es bei AK1A PacketCluster war.






  19.27.26.  SET/NOHERE

  SEt/NOHERE


  Dieses Kommando wird benutzt, um anderen Benutzern anzuzeigen, dass
  Sie sich nicht direkt am Bildschirm befinden und dass Sie
  moeglicherweise umsonst auf eine Antwort von Ihnen warten. Benutzen
  Sie dieses Kommando, wenn sie Ihre Station verlassen. Nach der Eingabe
  von SET/NOHERE erscheint Ihr Rufzeichen in Klammern in der
  Benutzerliste und auch der CLX-Prompt aendert sich entsprechend. Nach
  der Rueckkehr an die Station, benutzen Sie das Kommando SET/HERE um
  die Klammern wieder wegzumachen.

  Weitere Auswirkungen hat SET/NOHERE nicht, DX-Meldungen, Announcements
  und Talks kommen weiterhin auf dem Bildschirm an.




  19.27.27.  SET/NOLOCKOUT

  SET/NOLOCKOUT: -> SET/LOCKOUT.




  19.27.28.  SET/NOLOGIN_ANNOUNCE

  SEt/NOLOGin_announce


  Mit diesem Kommando kann man die mit SET/LOGIN_ANNOUNCE
  eingeschalteten User Login- und Logout-Meldungen wieder abschalten.




  19.27.29.  SET/NOPRIVILEGE

  SEt/NOPRIVILEGE
  SEt/NOPRIVILEGE <call>


  Will man den zuvor mit SET/PRIVILEGE erreichten privilegierten Status
  wieder verlassen, so benutzt man SET/NOPRIVILIGE. Als Administrator
  kann man ausserdem die zeitweilig einem anderen Benutzer gewaehrten
  Sysop-Rechte wieder zuruecknehmen.




  19.27.30.  SET/NOSPOTS

  SEt/NOSPots


  Dieses Kommando schaltet DX-Meldungen, Announcements und Login/Logout-
  Meldungen ab.







  19.27.31.  SET/NOTALKTIME

  SEt/NOTalkTime


  Deaktiviert die Einstellung, mit der bei Talk-Meldungen die Uhrzeit
  mitgesandt wird, also das Gegenteil von SET/TALKTIME.




  19.27.32.  SET/NOTICE

  SEt/NOTice


  Dieses Kommando dient zur Eingabe einer Begruessungsmeldung, die der
  Benutzer bei jedem Login sieht. Benutzen Sie dieses Kommando um die
  Beguessungsmeldung erstmalig zu erzeugen oder zu ueberschreiben.
  Schicken Sie das Kommando SET/NOTICE ab, dann warten sie den Prompt ab
  und danach geben Sie die neue Begruessungsmeldung ein, gefolgt von
  "/exit".

  Dies ist ein privilegiertes Kommando.




  19.27.33.  SET/PRIVILEGE

  SEt/PRIVILEGE
  SEt/PRIVILEGE <call>


  Dieses Kommando dient zur Authorisierung als Sysop. CLX antwortet mit
  einem String, der korrekt beantwortet werden muss. Weitere
  Informationen findet man im CLX Sysop Manual.

  Ist man Administrator, so kann man zeitweilig andere Benutzer in den
  Sysop-Modus schalten, indem ein Rufzeichen hinter dem Kommando
  SEt/PRIVILEGE angegeben wird.




  19.27.34.  SET/QTH

  SEt/QTH <name>


  Mit diesem Kommando kann man den Namen seiner Stadt, Ortschaft, Dorf
  oder - was immer man will - eingeben. Diese Information wird zum
  Beispiel benutzt bei der Ausgabe der Sonnenauf- und untergangszeiten
  (SHOW/SUN) und andere Benutzer sehen es bei SHOW/STATION.




  19.27.35.  SET/SPOTS

  SEt/SPots


  Dieses Kommando schaltet DX-Meldungen und Announcements wieder ein,
  falls sie mit SET/NODX, SET/NOANNOUNCEMENTS oder SET/NOSPOTS
  abgeschaltet wurden.
  19.27.36.  SET/TALKTIME

  SEt/TalkTime


  Dieses Kommando dient dazu, dass bei eintreffenden Talk-Meldungen die
  Uhrzeit mit ausgegeben wird. Damit kann man dann genau ablesen, wann
  die Talk-Meldung abgeschickt wurde.

  vorher:



           dl6rai de df3cb: Helo




  nachher:



           dl6rai de df3cb(1726Z): Helo




  Die Einstellung wird ebenfalls automatisch im Benutzerprofil abgespe-
  ichert, so dass man sie nur ein einziges mal einstellen muss. Um
  dieses Feature wieder abzuschalten, benutzt man das Kommando
  SET/NOTALKTIME.




  19.28.  SHOW

  SHOW/...


  Das SHOW-Kommando wird zum Zugriff auf verschiedene Tabellen und
  Datenbanken von CLX genutzt. Es gibt folgende SHOW-Kommandos:
























      SHOW/ANNOUNCEMENTS
      SHOW/ANNOUNCEMENTSFROM
      SHOW/BANDS
      SHOW/CBA
      SHOW/CHARSET, SHOW/CHARSETS
      SHOW/CLUSTER
      SHOW/COMMANDS
      SHOW/CONFERENCE
      SHOW/CONFIGURATION
      SHOW/CONTEST
      SHOW/DISTRO
      SHOW/DX
      SHOW/DXDEDX
      SHOW/DXCC
      SHOW/DXFROM
      SHOW/EXIT
      SHOW/FILTER, SHOW/FILTERS
      SHOW/HEADING
      SHOW/LANGUAGE, SHOW/LANGUAGES
      SHOW/LOG
      SHOW/MANAGER
      SHOW/PREFIX
      SHOW/PROFILE
      SHOW/QSL
      SHOW/SETTINGS
      SHOW/STATION
      SHOW/SUN
      SHOW/UPTIME
      SHOW/USERS
      SHOW/VERSION
      SHOW/WWV




  Weitere Unterstuetzung kann man mit dem erweiterten HELP-Kommando
  abrufen, zum Beispiel HELP SHOW/DX.




  19.28.1.  SHOW/ANNOUNCEMENTS

  SHow/ANNouncements
  SHow/ANNouncements/<n>
  SHow/ANNouncements 'string'


  Ausgeben der letzten Announcements. Mit dem optionalen Parameter <n>
  kann angegeben, wieviele Announcements ausgegeben werden sollen.  Gibt
  man einen in einfachen Hochkommata eingeschlossenen String an, so
  werden nur Announcements die diesen String beinhalten, ausgegeben.




  19.28.2.  SHOW/ANNOUNCEMENTSFROM

  SHow/AnnouncementsFrom <call>
  SHow/AnnouncementsFrom/<n> <call>


  Mit diesen Befehl kann Absender-abhaengig in der Announcements-Tabelle
  gesucht werden. Zum Beispiel werden bei SHOW/ANNF/10 HB9DFG die
  letzten 10 Announcements ausgegeben, welche HB9DFG eingegeben hat.

  19.28.3.  SHOW/BANDS

  SHow/BANDS
  SHow/BANDS <mode>


  Dieses Kommando dient zum Auflisten von allen Baendern und
  Frequenzbereichen die der CLX-Software bekannt sind. Es dient dazu,
  herauszufinden, wenn Sie zum Beispiel die DX-Meldungen vom 47-GHz-Band
  abrufen wollen und nicht genau wissen, wie Sie die Bandangabe beim
  SHOW/DX-Kommando machen sollen.

  Beispiel:



           SHOW/BANDS                   Listet alle bekannten Amateurbaender auf
           SHOW/BANDS RTTY              Listet alle RTTY-Segmente auf







  19.28.4.  SHOW/CBA

  SHow/CBA <call> [<call>...]


  Abhaengig davon, ob ihr Sysop diese Datenbank verfuegbar gemacht hat,
  gibt dieses Kommando Callbook-Informationen fuer eins oder mehrere
  Rufzeichen aus.

  Beispiele:



           SHOW/CBA DK3GI                  Gibt die Callbook-Adresse von DK3GI aus.






           SHOW/CBA DK3GI DF4RD            Gibt die Callbook-Adresse von DK3GI
                                           und DF4RD aus.







  19.28.5.  SHOW/CHARSET

  SHow/CHARSet


  Das Kommando SHOW/CHARSET zeigt den aktuell eingestellte Zeichensatz
  an. Aenderungen an der Einstellung koennen Sie mit dem Kommando
  SET/CHARSET vornehmen. Auf diese Weise koennen Sie erreichen, dass
  Sonderzeichen wie Umlaute oder Grafikzeichen auf ihrem Bildschirm
  korrekt ausgegeben werden. Eine Liste aller verfuegbaren Zeichensaetze
  zeigt SHOW/CHARSETS an.

  19.28.6.  SHOW/CHARSETS

  SHow/CHARSetS


  Das Kommando SHOW/CHARSETS zeigt eine Liste aller verfuegbaren
  Zeichensaetze an.




  19.28.7.  SHOW/CLUSTER

  SHow/CLuster


  Dieses Kommando zeigt die momentane Cluster-Konfiguration mit der
  Anzahl der Links, lokalen Benutzern und gesamten Knoten im Netz.
  Zusaetzlich wird ausserdem der Zeitpunkt des letzten Systemstarts
  ausgegeben sowie die Laufzeit in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden.




  19.28.8.  SHOW/COMMANDS

  SHow/COMmands


  Zeigt alle vom Sysop zusaetzlich eingerichteten Datenbanken an.  Das
  kann zum Beispiel eine Adress-Datenbank, IOTA-Datenbank oder vieles
  andere sein. Datenbanken koennen manchmal nur gelesen aber nicht
  beschrieben werden.




  19.28.9.  SHOW/CONFERENCE

  SHow/CONFERence


  Anzeige der aktiven Konferenzrunden unter CLX. Es sind mehrere Runden
  gleichzeitig moeglich, die verschiedene Namen haben. In diesen Runden
  sind mehrere Teilnehmer miteinander verbunden.

  Das SHOW/CONFERENCE-Kommando zeigt alle vorhandenen Konferenzrunden an
  (meistens keine). Jeder kann zu einer Konferenzrunde dazustossen,
  indem er beim CONFERENCE-Kommando den Namen der Konferenzrunde mit
  angibt, oder aber mit einem neuen Namen eine neue Runde eroeffnen.
  Klein- und Grossschreibung beim Konferenznamen sind egal. "M15" ist
  identisch mit "m15".  Benutzer, die im Konferenzmodus sind, erhalten
  in der Benutzerliste ein "+" hinter ihrem Rufzeichen.

  Aus dem Konferenzmode heraus koennen beliebige CLX-Kommandos abgesetzt
  werden indem ihnen ein Sterm "*" vorangestellt wird. Zum Beispiel kann
  man mit *SH/DX/20 die letzten 20 DX-Meldungen abrufen, ohne die
  Konferenz zu verlassen.




  19.28.10.  SHOW/CONFIGURATION

  SHow/Configuration
  SHow/Configuration/Nodes
  SHow/Configuration <call>


  Anzeigen der connecteten Knoten und (soweit bekannt) der dort
  eingeloggten Benutzer. Wird ein Rufzeichen mit angegeben, so werden
  nur die bei diesem Knoten eingeloggten Benutzer angezeigt.  Mit der
  Erweiterung /NODES werden nur die verbundenen Knoten angezeigt.

  Die Linkzustaende werden durch ein Symbol gekennzeichnet:



           = Aktive Verbindung
           - Passive Verbindung
           ~ Connectaufbau laeuft
           ^ Initialisierung gestartet
           ? Status unsicher




  CLX unterscheidet zwischen aktiven und passiven Cluster-Verbindungen.
  Dadurch sind mehrere redundante Linkverbindungen moeglich sodass die
  Linksituation nicht nur von einem einzigen Linkpartner abhaengt.
  Diese von passiven Links empfangenen DX-Spots koennen allerdings an
  andere Knoten nicht uneingeschraenkt weitergegeben werden, weil sie
  dort eventuell zu den beruechtigten DX Loops fuehren. Sie kommen nur
  den lokalen Benutzern und anderen CLX-Knoten zugute.




  19.28.11.  SHOW/CONTEST

  SHow/CONTEST <Monat>
  SHow/CONTEST <Monat>/<Jahr>
  SHow/CONTEST <Jahr>
  SHow/CONTEST <Titel>
  SHow/CONTEST <Joker>*


  Mit diesem Kommando koennen Contesttermine und -regeln des laufenden
  Monats, Jahres, in der Zukunft oder Vergangenheit aus der Sammlung der
  Contestdaten von DF7RX abgerufen werden. Die Termine werden
  automatisch berechnet. Es kann entweder ein Monat (als Zahl oder in
  abgekuerzter amerikanischer Schreibweise), eine Jahreszahl, die
  Kurzbezeichnung fuer eine Contestdatei (erscheint in der Uebersicht in
  eckigen Klammern) oder ein Joker (wie z.B. RSGB*) angegeben werden, um
  alle RSGB-Conteste aufzulisten.

  Beispiele:



           SHOW/CONTEST 1        Listet alle Conteste fuer den laufenden Monat auf.
           SHOW/CONTEST 1        Listet alle Conteste fuer den Monat Januar auf.
           SHOW/CONTEST 1/97     Listet alle Conteste fuer Januar 1997 auf.
           SHOW/CONTEST 99       Listet alle Conteste fuer das Jahr 1999 auf.
           SHOW/CONTEST WAE      Gibt die kompletten Regeln fuer den WAE DX
                                 Contest aus inclusive aktueller Termine.
           SHOW/CONTEST RSGB*    Zeigt eine Auflistung aller RSGB-Conteste
                                 in der Datenbank.




  19.28.12.  SHOW/DISTRO

  SHow/DISTRO
  SHow/DISTRO <listname>


  Verteilerlisten sind eine Moeglichkeit, mit einer einzigen Nachricht
  eine ganze Reihe von Stationen auf einmal zu adressieren. Nachdem die
  Eingabe der Nachricht abgeschlossen ist, wird diese an jeden einzelnen
  Adressaten kopiert. Das Kommando SHOW/DISTRO dient dazu, nachzusehen,
  wer sich alles auf einer Verteilerliste befindet oder welche es
  ueberhaupt gibt.

  Examples:



           SHOW/DISTRO             Zeigt alle verfuegbaren Verteilerlisten an
           SHOW/DISTRO UKW         Zeigt die Mitglieder der UKW-Liste an







  19.28.13.  SHOW/DX

  SHow/DX
  SHow/DX/<n>
  SHow/DX <band>
  SHow/DX [*]<fragment>[*]
  SHow/DX #<mode>
  SHow/DX/<n>-<m>
  SHow/DX <freq1>-<freq2>
  SHow/DX 'Kommentar'
  SHow/DX <Datum>


  Dieses Kommando dient zum Abfragen der DX-Datenbank und kann momentan
  auf folgende Art erweitert werden:



           - Angabe, wieviele DX-Meldungen ausgegeben werden sollen
           - Angabe eines Bandes (MHz oder Meter)
           - Angabe eines Rufzeichenfragments
           - Angabe einer Betriebsart
           - Angabe eines Offsets
           - Angabe eines exakten Frequenzbereichs
           - Suche im Kommentarfeld
           - Angabe eines Datums




  Beispiele:









      SHOW/DX/20               Zeige die letzten 20 DX Spots
      SHOW/DX 20               Zeige die letzten 5 Spots auf 20 meter
      SHOW/DX/20 20            Zeige die letzten 20 Spots auf 20 meter
      SHOW/DX KL7              Zeige die letzten 5 Spots von Alaska
      SHOW/DX *KL*             Zeige die letzten 5 Spots von Stationen mit
                               'KL' im Praefix oder Suffix.
      SHOW/DX KL*              Zeige die letzten 5 Spots von Stationen, deren
                               Rufzeichen mit 'KL' beginnt.
      SHOW/DX *KL              Zeige die letzten 5 Spots von Stationen, deren
                               Rufzeichen mit 'KL' endet.
      SHOW/DX #RTTY            Zeige die letzten 5 DX-Spots aus den
                               RTTY-Segmenten. Andere bekannte Betriebsarten
                               sind: #CW, #SSB, #SAT and #BEACON
      SHOW/DX/30-40            Zeigt die letzten 30-40 Spots an. Dieses
                               Kommando funktioniert jedoch nur bis maximal
                               999999 Spots und maximal ein Jahr zurueck.
      SHOW/DX 14000-14033      Zeigt DX-Spots zwischen 14.000 MHz und 14.033 MHz
      SHOW/DX 'pile'           Zeigt DX-Spots mit dem Wort "PILE" im
                               Kommentarfeld.
      SHOW/DX 2-JUL-1998       Zeigt DX-Spots vom 2. Juli 1998
      SHOW/DX/3 10 #CW KL7     Eine Kombination mehrerer Merkmale: Zeige
                               die letzten drei DX-Spots aus Alaska vom
                               10-MHz- oder 10-m-Band in Telgrafie.




  Das SHOW/DX-Kommando ist das am meisten benutzte Kommando unter CLX.




  19.28.14.  SHOW/DXCC

  SHow/DXCC <call oder prefix>
  SHow/PREfix <call oder prefix>


  Dieses Kommando befragt die CLX-interne DXCC-Datenbank nach einem
  Rufzeichen oder Praefix. Diese Information wird von CLX aus der Datei
  CTY.DAT, der Laenderdatei von K1EA's CT abgeleitet.




  19.28.15.  SHOW/DXDEDX

  SHow/DXDedx


  Listet alle Zonen auf, die als DX-Zonen hinsichtlich des Originators
  von DX-Meldungen verstanden werden. Diese Liste wird benutzt, wenn Sie
  die SET/NODXDEDX aktiviert haben, um keine Meldungen von ausserhalb
  des eigenen Kontinents zu erhalten (die moeglicherweise ueber Internet
  hereinkommen). Siehe auch HELP SET/NODXDEDX fuer weitere Details.




  19.28.16.  SHOW/DXFROM

  SHow/DXFrom <call>
  SHow/DXFrom/<n> <call>



  Mit diesen Befehl kann Absender-abhaengig in der DX-Datenbank gesucht
  werden.  Zum Beispiel werden bei SHOW/DXFROM/10 G0SWR die letzten 10
  DX-Spots ausgegeben, welche G0SWR eingegeben hat.




  19.28.17.  SHOW/DXSTATISTIC

  SHow/DXStatistic


  Dieses Kommando erlaubt die Abfrage von statistischen Daten ueber DX-
  Meldungen der letzten Stunde, der letzten 6 Stunden und der letzten 24
  Stunden. Es wird bandweise eine Liste ausgegeben mit der Zahl der
  jeweils erschienenen DX-Meldungen innerhalb dieser Zeitintervalle.

  Diese Funktion ist ein bisschen langsam, da viele Abfragen an die DX-
  Datenbank abgeschickt werden bevor das Endresultat fertig ist.




  19.28.18.  SHOW/EXIT

  SHow/EXit


  Dieses Kommando zeigt die momentane Einstellung des Exit-Strings, der
  mit SET/EXIT gesetzt werden kann.




  19.28.19.  SHOW/FILTER

  SHow/FIlter


  Der Befehl SHOW/FILTER zeigt Ihre momentan eingestellten Filter fuer
  DX-Meldungen. Normalerweise sind keine Filter eingeschaltet, d.h. alle
  DX-Meldungen werden an Sie durchgereicht. Wenn man allerdings mit
  SET/FILTER welche gesetzt hat, kann man damit einen Teil der DX-
  Meldungen, die fuer Sie vielleicht uninteresant sind, ausblenden.
  Weitere Details unter HELP SET/FILTER.




  19.28.20.  SHOW/FILTERS

  SHow/FIlterS


  Der Befehl SHOW/FILTERS zeigt an, welche Filter im System eingerichtet
  sind. Weitere Informationen unter HELP SET/FILTER.




  19.28.21.  SHOW/GRAYLINE

  SHow/GRAYLINE <call>
  SHow/GRAYLINE <pfx>
  SHow/GRAYLINE <qthloc>

  Aehnlich wie SHOW/SUN erlaubt dieses Kommando Sonnenaufgangs- und
  -untergangszeiten fuer verschiedene Oertlichkeiten zu berechnen,
  entweder fuer das Rufzeichen eines bekannten Benutzers, einen Praefix
  aus der DXCC-Datenbank, einem Praefix aus der Systemdatei
  "location.dat" oder einem QTH-Kenner. Zusaetzlich werden die
  Daemmerungszeiten mitberechnet. Damit lassen sich dann Grayline-
  Fenster berechnen, die im Low-Band-DX-Verkehr eine grosse Rolle
  spielen. Das Grayline-Fenster kann zwischen 20 Minuten und 24 Stunden
  lang sein, je nachdem, an welchem Ort auf der Erde man sich befindet.

  Es werden fuenf verschiedene Faelle unterschieden:

  1. Es gibt Morgendaemmerung, Sonnenaufgang, Tag, Sonnenuntergang,
  Abenddaemmerung und Nacht. Das ist der Normalfall.  2. Polartag, die
  Sonne ist immer ueber dem Horizont.  3. Polartag mit
  Daemmerungsphasen, es gibt keine Nacht. Die Abenddaemmerung endet um
  Mitternacht und wird durch die Morgendaemmerung abgeloest.  4.
  Polarnacht, es gibt keine Daemmerung und keinen Tag.  5. Polarnacht
  mit Daemmerung aber kein Sonnenaufgang.

  Fuer diese fuenf Faelle gibt es fuenf verschiedene Ausgabeformate:



               Begin    Sonnen-  Sonnen-  Ende
               der      aufgang  unter-   der
               Morgen-           gang     Abend-
               daem-                       daem-
               merung                     merung
            ------------------------------------
            1. 03:46    04:01    18:07    18:22
            2. --:--    00:00    24:00    --:--
            3. 23:04    04:01    18:07    23:04
            4. --:--    --:--    --:--    --:--
            5. 03:46    --:--    --:--    18:22
            ------------------------------------




  Examples:

  SHOW/GRAYLINE                   Berechnet die Grayline-Zone fuer das
  eigene QTH, vorausgesetzt, man hat die Koordinaten fuer sein eiegens
  QTH eingegeben (mit dem Kommando SET/LOCATION und SET/QTH).



           SHOW/SUN JN58VF DJ0ZY KL7       Berechnet die Grayline-Zone fuer
                                           das eigene QTH, den QTH-Kenner JN58VF,
                                           die Station DJ0ZY und fuer alle
                                           KL7-Standorte in der Systemdatei
                                           "location.dat".







  19.28.22.  SHOW/HEADING

  SHow/HEADING <call>
  SHow/HEADING <pfx>
  SHow/HEADING <qthloc>

  Dieses Kommando erlaubt die Berechnung der Beamrichtung, Entfernung
  und Gegenbeamrichtung fuer einen beliebigen Standort, der entweder
  durch das Rufzeichen eines Benutzers, einen Praefix der DXCC-Tabelle,
  die Systemdatei LOCATION.DAT oder durch einen QTH-Kenner festgelegt
  wird. Was ist die Gegenbeamrichtung? Das ist die Richtung, in die die
  Gegenstation ihre Antenne drehen muss. Fuer Standorte die weiter als
  8000 Kilometer entfernt sind, wird ebenfalls der Lange Weg berechnet.

  Es koennen mehrere Argumente gleichzeitig angegeben werden.

  Beispiele:



           SHOW/HEADING KL7                Berechnet die Beamrichtung und
                                           Entfernung nach Alaska. Ist von Ihrer
                                           Station keine Standortangabe vorhanden
                                           (SET/LOCATION), dann wird auch fuer
                                           Ihren Standort die Laenderdatenbank
                                           herangezogen.






           SHOW/HEADING JN58VF JN68BM      Berechnet Beamrichtung und Entfernung von
                                           Ihrem Standort zu den QTH-Kennern
                                           JN58VF und JN68BM.







  19.28.23.  SHOW/LANGUAGE

  SHow/LAnguage


  Zeigt an, welche Sprache sie im Moment fuer Systemmeldungen und Hilfe
  eingestellt haben. Diese Einstellung kann man mit dem SET/LANGUAGE-
  Kommando aendern.




  19.28.24.  SHOW/LANGUAGES

  SHow/LAnguages


  SHOW/LANGUAGES zeigt, welche Sprachen auf dem System vorhanden sind.




  19.28.25.  SHOW/LOG

  SHow/LOg
  SHow/LOg/<n>
  SHow/LOg <call>



  Zeigt Login- und Logout-Zeiten von Benutzern und Knoten im System an.
  Per Default werden die letzten fuenf Ereignisse ausgegeben; will man
  mehr sehen, so setzt man eine Zahl hinter das Kommando.

  Mit SHOW/LOG kann man auch nachsehen, wann ein bestimmter Benutzer
  zuletzt eingeloggt hat. Gibt man keine SSID an, so werden alle
  Ereignisse dieser Station aufgelistet. Mit SSID-Angabe nur die fuer
  die betreffende SSID.

  Beispiele:



           SHOW/LOG               Die letzten 5 Logins/Logouts
           SHOW/LOG/20            Die letzten 20 Logins/Logouts
           SHOW/LOG DL2NBU        Die letzten 5 Logins/Logouts von DL2NBU
           SHOW/LOG DL2NBU-2      Die letzten 5 Logins/Logouts von DL2NBU-2







  19.28.26.  SHOW/MANAGER

  SHow/MANAGer <call>


  Listet die DX-Stationen auf, fuer die ein bestimmtes Rufzeichen als
  QSL-Manager fungiert. Die QSL-Datenbank kann fuer Benutzer-Updates
  geoeffnet sein oder nicht, je nachdem wie der Sysop die Datenbank
  konfiguriert hat.

  Beispiel:



        SHOW/MANAGER W3HNK     Zeigt an, fuer welche Stationen W3HNK
                               QSL-Manager ist.







  19.28.27.  SHOW/PREFIX

  SHow/PREfix <call or prefix>


  Dieses Kommando wird benutzt um die DXCC-Datenbank von CLX fuer ein
  bestimmtes Rufzeichen oder einen Praefix abzufragen. Diese Information
  wird aus einer moeglichst aktuellen Version der Datei CTY.DAT. der
  Laenderliste der populaeren Contest-Log-Software CT, (c) K1EA,
  abgeleitet.




  19.28.28.  SHOW/PROFILE

  SHow/PROFile
  SHow/PROFile <call>

  Dieses Kommando zeigt das persoenliche Login-Skript an, das
  automatisch beim Einloggen abgearbeitet wird. Dieses wird zum Beispiel
  benutzt, um immer wiederkehrende Kommandos auszufuehren, wie das
  Auflisten der letzten DX-Spots, eingeloggte Benutzer usw. Das Login-
  Skript kann geaendert werden, mit dem Kommando UPDATE/PROFILE. Will
  man das Profil eines anderen Benutzers sichten, verwendet man das
  Kommando SHOW/PROFILE <call>.




  19.28.29.  SHOW/QSL

  SHow/QSL <call>


  CLX hat eine strukturierte QSL-Datenbank fuer DX-Stationen und ihre
  QSL-Manager. In dieser Datenbank kann man nur Rufzeichen eingeben,
  keine Direktadressen und zwar aus folgendem Grund: Mit dem Kommando
  SHOW/MANAGER kann man naemlich abfragen, fuer welche Stationen ein
  bestimmtes Rufzeichen QSL-Karten vermittelt.

  Die Ausgabe von SHOW/QSL listet das DX-Call, QSL-Manager, wer die
  Information eingegeben hat und an welchen Datum. Zusaetzlich kann noch
  ein Kommentar eingegeben sein.

  Die QSL-Datenbank kann schreibgeschuetzt sein, je nachdem wie der
  Sysop die Datenbank angelegt hat.

  Beispiel:



           SHOW/QSL LX7A          zeigt den QSL-Manager von LX7A







  19.28.30.  SHOW/SETTINGS

  SHow/SEttings


  SHOW/SETTINGS zeigt die momentanen Benutzereinstellungen, wie ANSI,
  DXDEDX, BEEP, Filtereinstellungen usw. an.




  19.28.31.  SHOW/STATION

  SHow/STATion <call>


  Dieses Kommando zeigt die persoenlichen Daten anderer CLX-Benutzer wie
  Name, QTH, geographische Position und letzter Login. Die erste Zeile
  enthaelt in Klammern entweder das Rufzeichen des Nodes, wo die Station
  connected ist, oder einen Hinweis, dass die Station nicht connected
  ist.




  19.28.32.  SHOW/SUN

  SHow/SUN <call>
  SHow/SUN <pfx>
  SHow/SUN <qthloc>


  Dieses Kommando berechnet die Sonnenaufgangs- und -untergangszeit fuer
  die angegebenen Orte. Man kann entweder einen QTH-Kenner, ein
  Rufzeichen oder einen beliebigen Praefix aus der Systemdatei
  location.dat angeben.  Es sind auch mehrere Parameter erlaubt.

  Beispiele:



           SHOW/SUN                      berechnet Auf- und Untergangszeit fuer
                                         den eigenen Standort
           SHOW/SUN JN58VF               berechnet Auf- und Untergangszeit fuer JN58VF
           SHOW/SUN DJ0ZY                berechnet Auf- und Untergangszeit fuer DJ0ZY
           SHOW/SUN KL7                  berechnet Auf- und Untergangszeit fuer
                                         diverse KL7-QTHs in der Datei location.dat
           SHOW/SUN JN58VF DJ0ZY KL7     alles zusammen







  19.28.33.  SHOW/SYSOP

  SHow/SYSOP


  Mit diesem Kommando kann man herausfinden, wer der Systembetreiber
  dieses CLX-Knotens ist, wenn der Sysop entsprechende Informationen
  hinterlegt hat. Andernfalls wird eine Meldung angezeigt, dass keine
  Informationen vorhanden sind.




  19.28.34.  SHOW/UPTIME

  SHow/UPTime


  Dieses Kommando zeigt die Systemlaufzeit in Tagen, Stunden, Minuten
  und Sekunden seit dem letzten an.




  19.28.35.  SHOW/USERS

  SHow/Users


  Zeige eine Liste aller Benutzer, die momentan mit dem System verbunden
  sind.  Benutzer, die sich mit SET/NOHERE abgemeldet haben, werden in
  Klammern angezeigt. Benutzer, die in einer Konferenzrunde sind, werden
  mit angehaengtem Pluszeichen '+' dargestellt.



  19.28.36.  SHOW/VERSION

  SHow/VErsion


  Zeigt die momentan laufende Software-Version an und ausserdem eine
  Copyright-Information.




  19.28.37.  SHOW/WWV

  SHow/Wwv
  SHow/Wwv/<n>
  SHow/Wwv <date>
  SHow/Wwv MAXimum <days>
  SHow/Wwv MINimum <days>


  Zeigt Ausbreitungsdaten aus der WWV-Datenbank von CLX. Per Default
  werden die fuenf letzten Meldungen ausgegeben. Man kann mehr Meldungen
  anfordern, indem man eine Zahl uebergibt. Zusaetzlich kann man ein
  Datum angeben, um Meldungen von einem bestimmten Tag zu erhalten.
  Schliesslich kann man den Maximal- und Minimalwert des solaren Fluxes
  ueber einen bestimmten Zeitbereich abfragen. Zusaetzliuch zum solaren
  Flux wird auch noch die Sonnenfleckenrelativzahl (R) berechnet und
  ausgegeben, da diese Groesse manchmal gelaefiger ist.

  Beispiele:



           SHOW/WWV                 zeige die letzten 5 WWV Spots
           SHOW/WWV/20              zeige die letzten 20 WWV Spots
           SHOW/WWV 13-NOV-1997     zeige bis zu 5 WWV Spots vom 13. November 1997
           SHOW/WWV MAXIMUM 60      zeige die fuenf Spots mit dem hoechsten SF-Wert
                                    in den letzten 60 Tagen.







  19.29.  SYSOP

  Kurzuebersicht der in CLX 4.05 implementierten SYSOP-Kommandos
  -------------------------------------------------------------

















    CONNECT <call>                     Eine Linkverbindung antriggern
    CREATE/UDT <table> [/<flags>]      Eine neue Tabelle erzeugen
    CREATE/!UDT <table> [/<flags>]     Eine neue Tabelle fuer Remotezugriff
                                       erzeugen
    DB_MAINT                           Datenbank-Pflegeprogramm starten
    DELete/BULletin <filename>         Eine Bulletin-Datei loeschen
    DELete/BULletin <year>/<filename>  Eine Bulletin-Datei loeschen aus
                                       dem angegebenen Jahr loeschen
    DESTROY/UDT <table>                Eine Tabelle loeschen
    DISCONNECT <call>                  Benutzer oder einen Knoten disconnecten
    GET <file>                         Eine Datei aus dem box-Verzeichnis lesen
    INFO <table>                       Info-Record der Tabelle auslesen
    LS <file>                          Eine Datei im box-Verzeichnis auflisten
    MONITOR [string]                   Eine Verbindung beobachten
    PUT <file>                         Eine Datei im box-Verzeichnis anlegen
    PW                                 Baycom Passwortdialog starten
    PW OFF                             Sysop-Modus wieder abschalten
    RM <filename>                      Eine Datei <filename> im box-Verzeichnis
                                       loeschen
    SEt/DISTRO <list> <call>           Ein Rufzeichen einer Verteilerliste hinzufuegen
    SEt/LOCKOUT <call>                 Rufzeichen kann nicht mehr connecten
    SEt/MOTD                           Erzeuge eine Einschaltmeldung
    SEt/NODIStro <list> <call>         Ein Rufzeichen von der Verteilerliste entfernen
    SEt/NOLOCKOUT <call>               Rufzeichen kann wieder connecten
    SEt/NOMOTD                         Einschaltmeldung wieder loeschen
    SEt/NOPRIVILEGE [<call>]           Sysop-Modus verlassen oder <call>
                                       herunterstufen
    SEt/PRIVILEGE [<call>]             Sysop-Modus beginnen oder <call> hochstufen







  19.30.  TALK

  Talk <call> <text>
  Talk <call>><node_call> <text>
  Talk <call>@<node_call> <text>
  Talk <call>


  Mit dem TALK-Befehl koennen Sie eine kurze Botschaft an eine bestimmte
  Station schicken, die gerade connectet ist. Pruefen Sie vorher mit dem
  Befehl SHOW/USERS, ob der Partner ueberhaupt da ist. Dann senden Sie:
  TALK <call> <text>.

  Falls Sie ein laengeres QSO fuehren moechten, waehlen Sie bitte
  folgende zweite  Methode: Schicken Sie einmal den Befehl: TALK <call>.
  Sie erhalten dann eine Bestaetigung, dass Sie mit Ihrem Partner
  verbunden sind (Talk-Mode), falls dieser erreichbar ist. Von diesem
  Zeitpunkt an werden alle Ihre Eingaben an den QSO-Partner geschickt,
  bis Sie die Unterhaltung beenden wollen. Der Talk-Mode wird beendet
  durch Eingabe des Dateiende-Zeichens, im allgemeinen ctrl-Z, "***end"
  oder durch /EXIT am Beginn einer neuen Zeile.

  Innerhalb des Talk-Modes koennen CLX-Kommandos durch Maskieren mit *
  ausgefuehrt werden. Mit dem Kommando *SHOW/DX/20 erhaelt man die 20
  letzten DX-Meldungen, ohne dazu den Talk-Mode verlassen zu muessen.

  Talk-Botschaften werden automatisch an andere Knoten weitergeroutet,
  falls der Partner an einem anderen Knoten connectet ist. Wenn das
  Rufzeichen der Gegenstation nicht in der Benutzerliste
  (SHOW/CONFIGURATION) auftaucht, dann muss die Forwarding-Adresse mit
  dem Talk-Kommando angegeben werden. Dazu benutzt man entweder > oder
  @. Im Gegensatz zu PacketCluster darf hier zwischen den Rufzeichen
  kein Leerzeichen stehen.

  Beispiel:



           TALK DL2NBU Hallo Peter - Guten Abend!         Einzeiler an DL2NBU
           TALK DL2NBU                                    Schaltet in den TALK-Mode
           TALK DJ0ZY>DB0BCC Hello Radio!                 TALK gezielt forwarden
           TALK DJ0ZY@DB0BCC Hello Radio!                 Alternative







  19.31.  TYPE

  TYpe/BULletin <name>
  TYpe/BULletin <year>/<name>


  Dieses Kommando gibt das DX-Bulletin, das auf der Kommandozeile mit
  angegeben wird, aus. Die Bezeichnung BULLETIN darf bis auf drei
  Buchstaben abgekuerzt werden und wenn das Jahr nicht mit angegeben
  wird, wird das laufende Jahr angenommen.

  Beispiel:



           TYPE/BULLETIN OPDX352.98              gibt das OPDX-Bulletin Nr. 352
                                                 vom laufenden Jahr
                                                 aus, das unter dem Namen
                                                 "opdx352.98" gespeichert wurde.






           TYPE/BULLETIN 1997/OPDX324.97         Gibt das OPDX-Bulletin Nr. 324
                                                 auf dem 1997-Verzeichnis aus.







  19.32.  UPDATE

  UPDate


  Das UPDATE-Kommando dient zum Eintragen von Daten in eine Datenbank.
  Auch Eintragungen in die QSL-Datenbank werden ueber dieses Kommando
  vorgenommen. Ausserdem wird mit diesem Kommando das Login-Profil
  eingetragen.

  Weitere Hilfe hierzu gibt es unter HELP UPDATE/QSL und HELP
  UPDATE/PROFILE.


  19.32.1.  UPDATE/PROFILE

  UPDate/PROFILE


  UPDATE/PROFILE dient zur Eingabe eines Benutzerprofils (aehnlich dem
  Kommando UPLOAD/USERCMD unter Original-PacketCluster). Hier koennen
  mehrere Befehle automatisch bei jedem Login ausgefuehrt werden, z.B.
  SHOW/DX/10 usw. Das Benutzerprofil kann testweise mit dem Kommando
  EXEC/PROFILE ausgefuehrt und mit SHOW/PROFILE ausgegeben werden
  (sollte man machen wenn man es geaendert hat und bevor man
  disconnectet).




  19.32.2.  UPDATE/QSL

  UPDate/QSL <dx-call> <manager> [<kommentar>]


  Das UPDATE-Kommando dient zum Eintragen von Daten in eine Datenbank.
  Auch Eintragungen in die QSL-Datenbank werden ueber dieses Kommando
  vorgenommen.

  Bei der Aktualisierung von QSL-Daten ist die o.a. Syntax einzuhalten.
  Die Angabe eines Kommentars ist optional. Loeschen von QSL-Eintraegen
  ist durch das Kommando CLEAR/QSL moeglich.

  Beispiel:



           UPDATE/QSL EA9/DL2NBU DL2NBU
           UPDATE/QSL LX7A DF3CB (von 1989)







  19.33.  UPLOAD

  UPLoad/BULletin <name>
  UPLoad/BULletin <year>/<name>


  Dieses Kommando dient zum Laden eines DX-Bulletins in den
  entsprechenden Dateibereich. Wird das Jahr nicht mit angegeben, so
  nimmt das System das laufende Jahr an. Andernfalls muss die Jahreszahl
  vierstellig angegeben werden. Der Name des Bulletindatei wird
  automatisch in Kleinbuchstaben gewandelt.

  Examples:



           UPLOAD/BULLETIN OPDX359.98       Laedt das OPDX-Bulletin Nr. 359 in das
                                            Verzeichnis des laufenden Jahres.
                                            current-year directory
           UPLOAD/BULLETIN 1997/OPDX324.97  Laedt das OPDX-Bulletin Nr. 324 in das
                                            Verzeichnis des Jahres 1997.



  19.34.  WWV

  Wwv sf=<flux>,a=<a-index>,k=<k-index> [<comment>]


  Der WWV Befehl dient zum Eingeben von WWV Ausbreitungsdaten in das CLX
  System. Es wird ein feststehendes Format benutzt in dem Flux, A- und
  K-Index plus ein moeglicher Kommentar angegeben werden kann.

  Beispiel:



           WWV sf=94,a=6,k=4 SA=moderate,GF=unsettled






  20.  Kurzuebersicht der in CLX 4.05 implementierten Benutzerkommandos

  Nur die grossgeschriebenen Teile der Kommandos brauchen eingegeben zu
  werden, den Rest kann man weglassen. Das Kommando
  SHOW/CONFIGURATION/NODES ist identisch zu SH/C/N. Argumente in
  [eckigen Klammern] sind optional, Argumente in <spitzen Klammern> sind
  zwingend. Grundsaetzlich ist es egal, ob Gross- oder Kleinbuchstaben
  eingegeben werden.






































  ANNOUNCE             Ansage an alle lokal eingeloggten Stationen
  BYE                  Verbindung beenden
  CLEAR/PROFILE        Benutzerprofil loeschen
  CLEAR/QSL            QSL-Informationen loeschen
  CONFERENCE           In die Konferenzrunde einsteigen
  DELETE               Nachricht(en) <nr1,..,nrX> loeschen
  DIRECTORY            Letzte fuenf Nachrichten auflisten
  DX                   DX-Meldung eingeben
  GREP                 Volltextsuche in den vorhandenen DX-Bulletins
  HELP                 Erklaerung zum CLX-Kommando <cmd>
  QUIT                 Verbindung beenden
  RCMD                 Schickt ein Remote-Kommando an <node>
  READ                 Nachricht <nr> lesen
  REPLY                Nachricht <nr> beantworten
  SEND                 Nachricht an <call> senden
  SET/ALARM            Setzt einen Alarm-String
  SET/ALIVE            Schaltet ein anti-Timeout poll ein
  SET/ANSI             ANSI-Farbeinstellungen einschalten
  SET/BEEP             Piepston fuer DX und ANN einschalten
  SET/CHARSET          Definiert einen Zeichensatzwandler fuer Umlaute
  SET/DXDEDX           Internet Spots wieder einschalten
  SET/DX_ANNOUNCE      Schaltet DX-Spots an
  SET/EXIT             Exit-String fuer talk, send usw. setzen
  SET/FILTER           Setzt Frequenz oder Mode Filter
  SET/HERE             Setzt das Here-Flag (Call ohne Klammer)
  SET/HOME_NODE        Setzt die Heimat-Node fuer S+F
  SET/LANGUAGE         Sprache fuer Systemmeldungen einstellen
  SET/LOCATION         Geogr. Koordinaten oder QTH-Kenner eingeben
  SET/LOGIN_ANNOUNCE   Zeigt User-Login und -Logout an
  SET/NAME             Den eigenen Vornamen eingeben
  SET/NOALARM          Schaltet den Alarm-String wieder ab
  SET/NOALIVE          Schaltet ein anti-Timeout poll aus
  SET/NOANSI           ANSI-Farbeinstellungen abschalten
  SET/NOBEEP           Piepston fuer DX und ANN abschalten
  SET/NODXDEDX         Internet Spots abschalten
  SET/NODX_ANNOUNCE    Schaltet DX-Spots ab
  SET/NOFILTER         Loescht alle oder nur einzelne Filter
  SET/NOHERE           Setzt das nohere - Flag (Call in Klammer)
  SET/NOLOGIN_ANNOUNCE Schaltet User-Login-Logout Meldungen ab
  SET/NOTALKTIME       Uhrzeitangaben bei TALK abschalten
  SET/QTH              Den Standort eingeben (Ortschaft)
  SET/TALKTIME         Uhrzeitangaben bei TALK einschalten
  SHOW/ANNOUNCEMENTS   Die letzten fuenf Announcements ausgeben
  SHOW/BANDS           Alle bekannten Amateurbaender mit
  SHOW/CBA             Adressen aus dem Callbook abrufen
  SHOW/CHARSET         Zeige momentan eingestellten Zeichensatz an
  SHOW/CHARSETS        Zeigt alle vorhandenen Zeichensaetze an
  SHOW/CLUSTER         Zeige Zahl der Knoten im Netz und Laufzeit
  SHOW/COMMANDS        Zeigt alle User-Datenbanken incl. Info Header
  SHOW/CONFERENCE      Liste aller Konferenzrunden
  SHOW/CONFIGURATION   Anzeige der bei <call> eingeloggten Benutzer
  SHOW/CONTEST         Contestdaten ausgeben
  SHOW/DX              DX-Meldungen vom Datum <date> ausgeben
  SHOW/DXCC            Zeigt das DXCC Land von <call>
  SHOW/DXDEDX          Zeige DX-Zonen (benutzt beim
  SHOW/DXFROM          Letzte fuenf von <call> eingegebenen Meldungen
  SHOW/DXSTATISTIC     Gibt eine DX-Statistik dr letzten
  SHOW/EXIT            Eingestelllten Exit-String anzeigen
  SHOW/FILTER          Zeigt gesetzte Filter
  SHOW/FILTERS         Zeigt alle verfuegbaren Filter
  SHOW/HEADING         Berechne Beamrichtung
  SHOW/LANGUAGE        Zeigt gesetzte Sprache
  SHOW/LANGUAGES       Zeigt alle verfuegbaren Sprachen
  SHOW/LOG             Letzte fuenf Logins/Logouts von <call>
  SHOW/MANAGER         Alle DX-Stationen fuer die <call> Manager ist
  SHOW/PREFIX          Zeigt das DXCC Land von <call>
  SHOW/PROFILE         Zeigt die private Start-Batch
  SHOW/QSL             QSL-Informationen fuer <call> abrufen
  SHOW/STATION         Persoenliche Daten von <call> abrufen
  SHOW/SUN             Berechne Sonnenaufgangszeit
  SHOW/UPTIME          Anzeigen, wielange das System ohne Neustart
  SHOW/USERS           Liste der lokal eingeloggten Stationen
  SHOW/VERSION         CLX-Version anzeigen
  SHOW/WWV             Zeigt gesendete WWV Daten von <date>
  TALK                 Nachricht an <call> zur Node <node>
  UPDATE/PROFILE       Aendern/Anlegen eines privaten Login Script
  UPDATE/QSL           Eingabe von QSL Informationen
  WWV                  Eingabe von WWV Daten






















































