
                           Ŀ
                           
                                    CWT 18.0        
                           
                                 (C) 1994-1998      
                           
                                Heiner Hanenkamp    
                           
                                  Schulstr. 7       
                           
                               D-25421  Pinneberg   
                           
                                Tel. 04101/26276    
                           
                           


       EINLEITUNG

       CWT 18.0 ist ein FREEWARE-Programm. Sie knnen dieses Programm da-
       her beliebig weitergeben, vorausgesetzt, da die Kopie alle Datei-
       en in unverndertem Originalzustand enthlt und mit der Weitergabe
       keinerlei gewerbliche Interessen verfolgt werden.

       Auer zu Testzwecken ist der Einsatz des Programms im kommerziel-
       len, behrdlichen, staatlichen oder institutionellen Rahmen nur
       mit jeweils schriftlich einzuholender Genehmigung des Autoren ge-
       stattet. Ausdrcklich ausgenommen hiervon sind alle dem DARC an-
       geschlossenen Organisationen.

       Die jeweils neuste Programmversion erhalten Sie, wenn Sie mir un-
       ter Angabe der bei Ihnen ggf. vorhandenen Version eine formatier-
       te 3,5-Zoll-HD-Diskette und einen selbstadressierten, ausreichend
       frankierten Umschlag an die oben angegebene Adresse schicken. Zu-
       stzliche Kosten sind fr Sie damit nicht verbunden. Ist zum ge-
       gebenen Zeitpunkt keine neue Version fertiggestellt, so wird Ihre
       Diskette aufgehoben, bis eine verfgbar ist. Sie wird Ihnen dann
       umgehend zugeschickt werden. Eine Vorabinformation werde ich Ihnen
       aus gewi verstndlichen Grnden allerdings nicht geben knnen.



       WAS DAS PROGRAMM ZU BIETEN HAT

       CWT 18.0 ist ein Morsebungsprogramm fr den angehenden oder li-
       zenzierten Funkamateur und kann von der Ausstattung her auch zu
       Ausbildungszwecken im Ortsverband eingesetzt werden. In der vor-
       liegenden Version bietet es im wesentlichen folgende Features:

       - eine zwar tastaturgesteuerte und im Textmodus arbeitende, je-
         doch vergleichsweise aufwendig gemachte, weitgehend am SAA-
         Standard orientierte Benutzeroberflche einschlielich eines
         Online-Hilfesystems

       - einen Generator zum Erzeugen von Morsecode in Fnfer- oder
         Mischgruppen, Klartextgruppen (aus einer Liste mit mehr als
         5000 deutschen Worten), CW-Abkrzungen und standardisierten
         QSO-Texten

       - einen Decoder, der mit einer Morsetaste eingegebene Zeichen
         in lesbaren Text umwandelt (Tastenanschlu an der Parallel-
         schnittstelle)

       - einen Morseschreiber, welcher als Ergnzung zum Decoder per
         Morsetaste gegebene Zeichen in Streifenschrift umwandelt mit
         der Mglichkeit, die Eingabe als Datei zu speichern, um die-
         se sowohl optisch als auch akustisch wiederholt abspielen zu
         knnen

       - einen im Programm integrierten Editor, mit dem Sie sich Text-
         dateien zur Ausgabe durch den Generator anlegen knnen

       - Lektionen fr Anfnger zum Erlernen des Morsecodes
   
       - die Mglichkeit zum Abspeichern aller wichtigen Einstellungen
         zur spteren Wiederverwendung

       - Untersttzung von SOUNDBLASTER-kompatiblen Soundkarten inklu-
         sive einiger Soundeffekte wie QRN, QRM, QSB und QSD

       - einige Infofenster mit Texten zum Thema Morsen und Betriebs-
         technik

       Einen guten Lehrer kann CW 18.0 Ihnen nur bedingt ersetzen. Zwar
       weist die vorliegende Version einen Morsekurs in Form einzelner
       Lektionen zum Trainieren der Gehraufnahme auf, aber lngst nicht
       alles, was beim Erlernen des Morsen von Wichtigkeit ist, konnte
       im Rahmen des Programms erklrt werden. Wenn Sie also allein auf
       sich gestellt im Selbststudium das Morsen erlernen wollen (was
       durchaus mglich ist), rate ich Ihnen dringend, sich zustzlich
       eine gute Einfhrungslektre zum Thema Morsen zu besorgen. Sehr
       empfehlenswert ist etwa das vom DARC-Verlag/Baunatal herausgege-
       bene CW-Manual.



       HARD- UND SOFTWARE-VORAUSSETZUNGEN

       Zum Betreiben von CWT 18.0 ist folgende Gerteausstattung ntig:

       - ein IBM-kompatibler Rechner mit einem Prozessor ab der 286iger
         Baureihe und allerwenigstens 16 MHz Taktfrequenz

       - 300 kB freier Hauptspeicher

       - 600 kB freier Festplattenspeicher (notfalls auch Diskette)

       - eine VGA-Videokarte

       - eine Parallelschnittstelle (Druckerport) zum Anschlieen einer
         Morsetaste

       - optional eine SOUNDBLASTER-kompatible Karte

       - MS-DOS, PC-DOS oder DR-DOS ab der Version 3.0 mitsamt geladenem
         deutschen Tastaturtreiber



       INSTALLATION VON CWT 18.0

       Zum Programmpaket von CWT 18.0 gehren die folgenden Dateien:

                      Ŀ
                        INSTALL.EXE        17.347 Byte  
                        CWT-180.SRC       574.480 Byte  
                        LIESMICH           22.199 Byte  
                      

       CWT 18.0 wird durch Aufruf von INSTALL.EXE installiert. Sie mssen
       lediglich darauf achten, da die Datei CWT-180.SRC im gleichen Ord-
       ner wie INSTALL.EXE steht.

       Eine Installation von CWT 18.0 auf einer Diskette ist zwar mglich,
       aber wegen der langen Ladezeit beim Programmstart wenig empfehlens-
       wert. Wollen Sie es dennoch tun, dann sollten Sie vor dem Programm-
       start den Schreibschutz der Diskette entfernen, da CWT 18.0 einen
       ungehinderten Dateienzugriff bentigt. Andernfalls gibt das Pro-
       gramm an den betreffenden Stellen entsprechende (zeitraubende) Hin-
       weise aus.

       Nach erfolgter Installation finden Sie im Zielverzeichnis folgende
       Dateistruktur vor:

                      Ŀ
                        [CWT-CFG]      <DIR>            
                        [CWT-MSB]      <DIR>            
                        [CWT-TXT]      <DIR>            
                        CWT.SES             265 Byte    
                        CWT.DAT         285.733 Byte    
                        CWT.EXE         263.449 Byte    
                        LIESMICH         22.199 Byte    
                      

       Im Ordner [CWT-CFG] stehen Konfigurationsdateien, in welchen ver-
       schiedene Einstellungen aus dem laufenden Programm heraus fr ei-
       ne sptere Wiederverwendung abgespeichert werden knnen. Alle Kon-
       figurationsdateien haben die Endung CFG. Im Ordner finden Sie eine
       vorbereitete Datei DEFAULT.CFG (79 Byte), mit der CWT 18.0 in den
       Zustand zurckgesetzt werden kann, wie er sich beim ersten Starten
       des Programms darbietet.

       Der Ordner [CWT-MSB] enthlt Dateien, in denen im CWT-Morseschrei-
       ber gettigte Eingaben abgespeichert sind. Diese Dateien knnen
       zur Sichtung in den Morseschreiber zurckgeladen werden und las-
       sen sich mit dem originalen Ton abspielen. Alle diese Dateien ha-
       ben die Endung MSB. Im Ordner finden Sie eine vorbereitete Datei
       DEMO.MSB (1.733 Byte).

       In den Ordner [CWT-TXT] kopiert CWT 18.0 alle Textdateien, die mit
       dem im Programm integrierten Editor angelegt werden. Die Textdatei-
       en haben die Endung TXT. Im Ordner finden Sie eine vorbereitete Da-
       tei DEMO.TXT (990 Byte).

       In der Datei CWT.SES speichert CWT 18.0 bei seiner Beendigung stets
       die wesentlichsten aktuellen Einstellungen ab. Wird diese Datei ab-
       sichtlich oder versehentlich gelscht, so wird CWT 18.0 beim nch-
       sten Start in den defaultgemen Zustand zurckgesetzt.

       Die Datei CWT.DAT enthlt smtliche Hilfetexte und einige andere
       wichtige Daten. Diese Datei darf weder gelscht noch gendert wer-
       den, da dann etliche Funktionen von CWT 18.0 nicht mehr zur Verf-
       gung stnden. CWT 18.0 prft bei jedem Zugriff auf die Datei deren
       ordnungsgemen Zustand; wird eine fehlerhafte Abweichung erkannt,
       so gibt CWT 18.0 eine entsprechende Meldung aus und blockiert die
       zugehrige Funktion.



       STARTEN DES PROGRAMMS

       (Der Text dieses Abschnitts ist Ihnen in Auszgen auch whrend der
       Laufzeit von CWT 18.0 in einem gesonderten Hilfefenster zugnglich.)

       Normalerweise mssen Sie CWT 18.0 stets aus dem Ordner heraus star-
       ten, in dem es installiert worden ist, da CWT 18.0 sonst nicht in
       der Lage wre, seine Dateien zu finden. Sie mssen also vor jedem
       Programmstart zuerst in den entsprechenden Ordner wechseln. Es geht
       aber auch bequemer, wenn Sie in Ihrer AUTOEXEC.BAT mit einem Text-
       editor folgende Eintrge vornehmen:

                        Ŀ
                          SET CWT=[[Laufwerk:]\Pfad]  
                                                      
                          PATH [[Laufwerk:]\Pfad]     
                        

       Einmal angenommen, Sie haben das Programm in einen im Wurzelver-
       zeichnis stehenden Ordner namens [CWT-180] auf eine Festplatte mit
       der Laufwerksbezeichnung C: kopiert. Dann mssen die Eintrge dem-
       nach folgendermaen lauten:
                            Ŀ
                              SET CWT=C:\CWT-180  
                                                  
                              PATH C:\CWT-180     
                            

       Ist in Ihrer AUTOEXEC.BAT bereits ein PATH-Befehl eingetragen, so
       fgen Sie die Angabe des Verzeichnisses bitte mit einem Leerzei-
       chen Zwischenraum und abschlieender Eingabe eines Semikolons di-
       rekt hinter dem PATH-Befehl ein. Auch hierzu wieder ein Beispiel.
       Nehmen wir an, da Ihre AUTOEXEC.BAT folgende PATH-Anweisung ent-
       hlt:
                      Ŀ
                        PATH C:\TEXTE;C:\NOTIZEN;C:\TOOLS  
                      

       Dann mu die Anweisung nach der von Ihnen durchgefhrten nderung
       so aussehen:
                 Ŀ
                   PATH C:\CWT-180;C:\TEXTE;C:\NOTIZEN;C:\TOOLS  
                 

       Ist dies getan, dann knnen Sie, nachdem Sie Ihren Rechner einmal
       neu gestartet haben, das Programm von da ab aus jedem beliebigen
       Verzeichnis heraus aufrufen, ohne jedesmal erst umstndlich in den
       entsprechenden Ordner wechseln zu mssen. Dazu geben Sie auf der
       DOS-Ebene einfach CWT ein und bettigen die Eingabetaste.

       TSR-Programme sollten Sie zur Laufzeit von CWT 18.0 nicht einset-
       zen, weil ein groer Teil des ROM-Zeichensatzes fr die graphische
       Gestaltung der Benutzeroberflche umdefiniert wird. Bei einem aus
       CWT 18.0 heraus gestarteten TSR-Programm fhrt das u.U. zu einigen
       merkwrdig aussehenden Zeichen auf dem Bildschirm.

       Aus dem gleichen Grund knnen Sie CWT 18.0 nicht aus WINDOWS 95
       starten, weil dieses Betriebssystem die Modifikationen des ROM-
       Zeichensatzes nicht bernimmt. Zudem verlangsamt WINDOWS 95 be-
       stimmte CWT-Funktionen (Decoder, Morseschreiber), was nur mit
       sehr schnellen Rechnern angehen mag (von mir allerdings nicht ge-
       testet). Es soll nach Auskunft eines Users indessen mglich sein,
       das Programm unter WINDOWS 95 im Vollbild-Modus laufen zu lassen.
       Ob das funktioniert, vermag ich freilich nicht zu garantieren;
       Sie mssen es halt selbst ausprobieren. Aber wenn Sie wirklich
       sicher gehen wollen, dann sollten Sie CWT 18.0 unter DOS starten,
       denn fr letztgenanntes Betriebssystem, nicht aber fr WINDOWS,
       ist es schlielich konzipiert worden.

       Wie weiter oben bereits erwhnt, verfgt CWT 18.0 ber ein kontext-
       orientiertes Hilfesystem. Hingegen liegt dem Progamm keinerlei Do-
       kumentation oder Handbuch bei, wie Sie das von anderer Shareware
       oder Freeware vielleicht gewhnt sein mgen. Das Hilfesystem von
       CWT 18.0 knnen Sie aus fast jeder Programmphase ber die <F1>-Funk-
       tionstaste aufrufen. Zustzlich ist ber die <F2>-Taste ein weite-
       res Hilfefenster aufrufbar, in dem Ihnen die Bedienung des Mensy-
       stems erklrt wird. Und daneben finden Sie am unteren Bildschirm-
       rand eine Hilfeleiste, auf der Ihnen, abhngig von der jeweiligen
       Programmphase, die wichtigsten Bedienungshinweise gegeben werden.



       SOUNDEFFEKTE UND VERWENDUNG EINER SOUNDKARTE

       SOUNDBLASTER-kompatible Karten werden von CWT 18.0 untersttzt. De-
       faultgem ist beim ersten Start des Programms die Tonausgabe ber
       den PC-Lautsprecher eingeschaltet. Im Men Einstellen knnen Sie
       in der Zeile Blaster auf den Soundkarten-Betrieb umschalten, wenn
       CWT 18.0 eine installierte Soundkarte erkannt hat. Falls nicht, ist
       die Blaster-Zeile im genannten Popup-Men gesperrt.

       Aus dem Programm heraus knnen Sie ber einen Einstellregler die
       Lautstrke der Soundkartenausgabe verndern, allerdings nur inner-
       halb eines bestimmten Bereichs. Lt sich die Lautstrke im Pro-
       gramm nicht auf einen angenehmen Wert regeln, dann mssen Sie mit
       dem Ihrer Soundkarte vom Hersteller beigelegten Utility-Programm
       voreinstellen.

       Da sich mit der Soundkarte natrlich einiges mehr anstellen lt,
       als nur einen ordinren Piepton zu erzeugen, habe ich zustzlich
       noch einige einfache Hintergrundgerusche zur Auswahl implementiert,
       als da wren: ein Rauschen hnlich wie beim schmalbandigen KW-Emp-
       fang, verschiedene Strsignale und Fadingeffekte. Insbesondere beim
       Einsatz eines Kopfhrers hngt der Klang der Soundeffekte stark von
       dessen Charakteristik ab. Wenn Sie mehr als einen besitzen, probie-
       ren Sie am besten aus, welcher das beste Ergebnis liefert. Nicht ge-
       rade optimal sind billige Walkman-Kopfhrer, da hier der Klang oft
       einfach zu dnn ist, um so recht befriedigen zu knnen. Ganz gut
       geeignet sind indessen hochwertigere Hifi-Kopfhrer.

       Achten Sie darauf, da Ihre Soundkarte fr SOUNDBLASTER-Kompatibili-
       tt konfiguriert ist. Andernfalls erkennt CWT 18.0 die Karte schlimm-
       stenfalls nicht, oder der Sound klingt unbefriedigend. Sollte das der
       Fall sein, dann schauen Sie bitte zuerst im Handbuch Ihrer Soundkarte
       nach, wie diese hundertprozentig SOUNDBLASTER-kompatibel eingerichtet
       werden mu.

       Bei nicht eingeschalteter Blaster-Funktion sind allerdings keine
       Soundeffekte mglich. Falls Ihr Rechner also keine Soundkarte in-
       stalliert hat, reduzieren sich die Wahlmglichkeiten auf die blos-
       se Vernderung der Signaltonfrequenz.

         

       ANSCHLUSS EINER MORSETASTE

       Ist Ihr Computer mit zumindest einer Parallelschnittstelle ausge-
       rstet, knnen Sie diese zum Anschlieen einer Morsetaste heran-
       ziehen, um auch den im Programm implementierten Decoder sowie den
       Morseschreiber zu nutzen. Wie der Tastenanschlu vorgenommen wer-
       den mu, erfahren Sie aus dem laufenden Programm heraus, wenn Sie
       im Men Hilfe die Zeile Tastenanschlu whlen.

       Vielleicht werden Sie sich aber fragen, weshalb CWT 18.0 den An-
       schlu einer Morsetaste lediglich an der parallelen und nicht auch
       an der seriellen Schnittstelle gestattet, wie das bei den meisten
       anderen Morseprogrammen der Fall ist. Programmtechnisch wre das
       zwar berhaupt kein Problem, indessen wrden aber einige Programm-
       funktionen bei einer Ansteuerung ber die serielle Schnittstelle
       nicht optimal funktionieren. Deshalb habe ich von der Implementie-
       rung einer Tastenanschlu-Alternative abgesehen, wenngleich mir
       natrlich klar ist, da dies dem einen oder anderen von Ihnen ein
       wenig unbequem vorkommen mag, da ja die parallele Schnittstelle
       meist von einem Drucker belegt ist.

       Sollte es Ihnen freilich allzu unkomfortabel erscheinen, immer erst
       den Stecker der Druckerleitung herausziehen zu mssen, um eine Mor-
       setaste anschlieen zu knnen, sollten Sie den Kauf einer Schnitt-
       stellenkarte mit einer weiteren parallelen Schnittstelle in Erwgung
       ziehen. Sie knnen dann CWT 18.0 ber das Men Einstellen in der
       Zeile Anschluport fr die gewnschte Parallelschnittstelle konfi-
       gurieren. Im Handel erhltlich sind auerdem Adapter mit zwei um-
       schaltbaren Anschlssen, um zwei verschiedene Drucker wahlweise an
       einer Parallelschnittstelle zu betreiben. Und ein solcher Adapter
       liee sich mit nur ein wenig Geschick auch sehr leicht selbst her-
       stellen.



       ABSCHLIESSENDE ANMERKUNGEN

       Was ein Morse-Lernprogramm bieten sollte, darber gibt es sicher-
       lich viele unterschiedliche Ansichten. Eine wre etwa diese: Al-
       les irgend Denk- und Machbare mu auch implementiert werden.

       Dieser Meinung bin ich allerdings nicht. Vieles, was an sich mit
       wenig Aufwand noch htte hinzugefgt werden knnen, habe ich ganz
       bewut weggelassen. So unter anderem auch die Mglichkeit zur Zei-
       cheneingabe ber die Tastatur, denn damit wrden Sie bei der Pr-
       fung, wo es bekanntlich mit der Handtaste oder der Elbug gekonnt
       werden mu, eh keinen Staat machen, und was soll es dann also. Die
       bloe Tatsache jedenfalls, da es geht, reichte mir als Grund zur
       Implementierung jedenfalls nicht aus.

       Ebenfalls nicht vorgesehen ist eine Bedienung mit der Maus, da das
       Programm nicht so komplex gehalten ist, da eine solche Bedienungs-
       alternative wirklich erforderlich wre. Und nach kurzer Gewhnung
       geht es mit der Tastatur eh um einiges schneller. Auch wollte ich
       mich - das Programm arbeitet ja im Textmodus - nicht mit einem nun
       wirklich unzumutbaren, zeilen- und spaltenorientierten und daher
       ruckartig sich bewegenden Blockcursor zufriedengeben, der den (oft
       genug blo vermeintlichen) Komfort einer Mausbedienung schlicht-
       weg ins Gegenteil verkehrt htte.

       Gleichfalls nicht geboten werden irgendwelche bunten oder tnenden
       Begrungsmtzchen beim Programmstart, die man sptestens nach dem
       dritten oder vierten Male satt haben drfte; das Programm steht
       also ganz ohne jede Umschweife und belstigt Sie auch beim Verlas-
       sen nicht mit Spendenaufrufen zugunsten bedrftiger Hobbyprogram-
       mierer. Lediglich beim ersten Programmstart nach der Installation
       wird einmalig ein Fenster mit Copyright-Hinweis und Anschrift des
       Autoren gezeigt.

       Alles in allem habe ich versucht, CWT 18.0 so einfach und bersicht-
       lich wie mglich zu halten und habe mich auch nicht gescheut, einige
       in lteren Versionen noch vorhandene, hernach jedoch als berflssig
       erkannte Einstellmglichkeiten wieder herauszunehmen. Jedenfalls habe
       ich auf Spielereien (fast) jeder Art mit Bedacht verzichtet, da ich
       beim besten Willen nicht zu sehen vermag, was das fr den Lernerfolg
       bringen soll. Statt dessen kann das Programm mit einigen besonderen
       und, wie ich hoffe, auch ntzlichen Features aufwarten, die Sie so
       in anderen Freeware-Morsetrainern kaum finden werden.

       Doch wenn man auch noch so viel davon einbaute: Die Mhe, das Morsen
       in mehr oder weniger harter Arbeit zu erlernen, kann Ihnen eh nichts
       und niemand abnehmen. Eher noch, da eine allzu groe Vielzahl soge-
       nannter Optionen samt tausendundeiner Einstellmglichkeit vom Ei-
       gentlichen ablenken, als da sie im mindesten frderlich wren. Und
       am Ende wird dann das Durchforsten des Programms und ellenlanger Do-
       kumentationen leicht zum reinen Selbstzweck - abschreckende Beispiele
       gibt es auf dem Softwaremarkt in reicher Flle.

       Indessen hat doch wohl ein Trainingsprogramm nur dem einen Zweck zu
       dienen: sich sobald als mglich berflssig zu machen. Weniger ist
       da bisweilen mehr, und schlielich sollen Sie nicht das Programm
       erlernen, sondern die Telegrafie. Ob CWT 18.0 diesem Anspruch ge-
       recht werden kann, mssen freilich Sie beurteilen.

       Abschlieend meinen ganz besonderen Dank an OM Walter Ereth, DG4NFP
       fr den entscheidenen Hinweis zum Auffinden eines versteckten und
       schwerwiegenden Bugs, sowie an SWL Franz Matschl-Uhlig, der vor al-
       lem zum Morseschreiber, aber auch zu etlichen anderen Funktionen ei-
       ne ganze Reihe ausgezeichneter Ideen und Anregungen beigesteuert hat,
       ohne die das Programm wohl ein anderes Gesicht genommen htte.


       Pinneberg, den 1.2.1998                     Heiner Hanenkamp, DH6HE

